IG glaubt nicht an Sensation

Offenthal - Sie hat sich lange bedeckt gehalten, die Interessengemeinschaft (IG) verkehrsgeschädigter Bürger Offenthals. Doch jetzt mag Sprecher Günther Stapp mit seinem Frust nicht mehr länger hinter dem Berg halten.

„Wenn man den Ablauf der ewigen Planung für die Ortsumfahrung Offenthal seit 30 Jahren verfolgt, gehen einem die Nackenhaare hoch. “ Nach seiner Einschätzung wäre es eine „Sensation“, wenn die Umgehungsstraße – wie von der Straßenbaubehörde Hessen Mobil behauptet – tatsächlich noch in diesem Jahr in Betrieb genommen wird. Wie mehrfach berichtet, soll mit dem Bau erst Mitte Juli begonnen werden – noch im Herbst hatte Hessen Mobil das Frühjahr als Termin genannt.

Baubeginn erst Mitte Juli

„Immer vor Wahlen kommen Schuldzuweisungen irgendwelcher Art in Umlauf, um die eigenen Fehler zu vertuschen“, meint Stapp. Für die Planung sei das hessische Verkehrsministerium verantwortlich.

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Durch immer wieder neue Ausreden – als Gründe für die jüngst bekannt gewordene Verzögerung müssten hohes Grundwasser und schwierige Bodenverhältnisse herhalten – werde der Bau der Straße aber immer weiter verschleppt, ärgert sich Stapp. Am Geld könne es nicht liegen, die Mittel von Bund und Land stünden bereit. Der IG-Sprecher befürchtet, dass der Verkehr „ein weiteres Jahr durch Offenthal rollt“.

fm

Rubriklistenbild: © Rainer Sturm/pixelio.de

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