Über 70.000 Euro Schaden

63-jähriger Flugschüler baut Unfall vor der Notlandung

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Das verunglückte Flugzeug auf einem Acker in Egelsbach.

Egelsbach - Die Bruchlandung eines Kleinflugzeugs auf einem Acker bei Egelsbach ist Folge eines Unfalls der Maschine bei einem missglückten Landemanöver unmittelbar zuvor. Dies erklärt der Vorsitzende des Frankfurter Vereins für Luftfahrt (FVL), Rudi C. Meidl. Von Markus Schaible

Er verweist darauf, dass eine Meldung der Deutschen Presseagentur (dpa) vom vergangenen Freitag missverständlich formuliert sei. Darin war von einem „technischen Schaden“ die Rede. Dies könne zu der Annahme führen, das Flugzeug des Typs Evektor SportStar RTC sei bereits vor dem Start defekt gewesen. Dem sei aber nicht so: „Der Flieger war in Topzustand.“ Der 63-jährige Flugschüler, der solo unterwegs war, habe am Egelsbacher Flugplatz Start- und Landeübungen absolviert. Bei einem verunglückten Landeanflug hatte die Maschine so heftigen Bodenkontakt, dass das Bugrad abbrach und den Propeller beschädigte. Erst dadurch sei das Flugzeug nicht mehr flugtauglich gewesen.

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Bruchlandung auf dem Acker

Nach Eintritt dieses Schadens habe der 63-Jährige „alles komplett richtig gemacht“, so Meidl. Da der Pilot nicht habe wissen können, wie stark der Schaden war, habe er sich nach dem Durchstarten zur Notlandung entschlossen. Dabei hatte sich der Mann leicht am Kopf verletzt. Die von der Polizei vorgenommene Schätzung des Schadens bestätigt Meidl: „So 70.000 bis 75.000 Euro.“ Da das auch der Zeitwert der etwa ein Jahr alten Maschine sei, werde es vermutlich auf einen Totalschaden hinauslaufen.

Bilder: Notlandung auf einem Acker

 

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