Zu Besuch bei Freunden

Egelsbacher schwärmen nach Haynau-Reise von der Herzlichkeit

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Gruppenbild fürs Fotoalbum. „So herzlich und freundschaftlich wie bisher muss diese Städtepartnerschaft weiter gepflegt werden“,waren sich Gastgeber und Gäste aus Egelsbach einig.  

Egelsbach - Zwei Dutzend Reiselustige aus Egelsbach haben mit dem Kulturverein (EKU) die Partnerstadt Haynau in Polen besucht.

„Es waren wie immer Tage voller Herzlichkeit und Freundschaft – und in diesem Sinne wollen wir von beiden Seiten diese Partnerschaft weiter pflegen“, bilanziert EKU-Vorsitzender Rudi Moritz. Am Anfang stand die Begrüßung – wie üblich in herzlicher Atmosphäre, aber auch mit der gebührenden „staatstragenden“ Ernsthaftigkeit, auf Seiten der Gastgeber repräsentiert durch Bürgermeister Jan Serkies, den Ersten Stadtrat Jan Swokronski sowie den Vorstand des Haynauer Vereins Städtepartnerschaft um seine Vorsitzende Ela Klapczinska. Die Gastgeber hatten sich wiederum ein interessantes Programm ausgedacht. Die erste Tour führte sie und die Gäste zur Kirche „Peter und Paul“ inklusive überkonfessionellem Gottesdienst. „Der Pfarrer predigte sowohl in polnischer als auch in deutscher Sprache“, berichtet Rudi Moritz

Kunstvolle, handgefertigte Mitbringsel: Weihnachtskugeln aus Goldberg zieren so manchen Egelsbacher Christbaum.

Nach einem offiziellen Empfang im „Schrammhaus“ mit Bürgermeister und Vertretern der Stadtverwaltung nebst einer Stärkung zeigten die Haynauer den Egelsbachern ihre Stadt bei einem Spaziergang, der mit dem Besuch des Regionalmuseums abschloss. Den gemütlichen Teil eröffnete eine Grillparty in Piotrowice mit lokalen Leckereien. Das Warten auf die abendliche Übertragung der Fußball-Europameisterschaft überbrückte man mit dem gemeinsamen Singen von polnischen und deutschen Volksliedern. Das Besuchsprogramm ging weiter in Waldenburg auf dem Schloss Fürstenstein, wo man die Spur der Herzogin Daisy von Bless rekonstruierte. Im Anschluss fuhr die Gruppe nach Jauer, um dort die komplett aus Holz erbaute wunderschöne Friedenskirche zu besichtigen. Wieder zurück in Haynau, klang der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen aus.

Immer einen Abstecher wert ist die Fabrik für Weihnachtsschmuck in Goldberg. Danach ging es weiter in die Kreisstadt Liegnitz, wo eine Führung in deutscher Sprache geboten wurde. Anschließend konnte jeder für sich die Stadt erkunden. Nachmittags fuhr die Reisegruppe wieder zurück nach Haynau, um sich auf den feierlichen Abschlussabend vorzubereiten. Dieser wurde durch lokale Tanzgruppen wie „Karambol“ und „Brooklyn“ abgerundet. So verging die Zeit wie im Fluge, ehe es am folgenden Morgen schon wieder Abschied nehmen hieß. „Bis sich alle voneinander verabschiedet hatten, ist auch noch mal jede Menge Zeit vergangen – gut so“, freut sich Rudi Moritz. J hob

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