Opfer nicht mehr aus dem Koma erwacht

28-Jähriger steht nach tödlicher Prügel-Attacke vor Gericht

Frankfurt - Wegen tödlicher Tritte und Schläge muss sich seit heute ein 28-Jähriger vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Er soll nach einem Streit im vergangenen Dezember seinen Kontrahenten so schwer verletzt haben, dass dieser drei Monate später starb. Der Mann war noch am Tatort ins Koma gefallen, aus dem er nicht mehr erwachte. Der 28-Jährige ist nun wegen Totschlags angeklagt. An dem ersten von sieben geplanten Verhandlungstagen äußerte er sich nicht zu dem Tatvorwurf. Zu dem Streit soll es in einem Spielkasino in Frankfurt-Rödelheim gekommen sein. Kurze Zeit später wurde in der Nähe ein Mann beobachtet, der sein Opfer mit Schlägen und Tritten traktierte.

Nach den Ermittlungen der Polizei handelte es sich bei dem Angreifer um den Angeklagten. Er wurde festgenommen, nachdem die Polizei eine telefonische Überwachung eingerichtet hatte. In einem Gespräch soll er Anhaltspunkte für eine Täterschaft geliefert haben. Über die Hintergründe des Streits herrschte auch am ersten Prozesstag Unklarheit. Bei seiner Vernehmung bei der Polizei hatte der Angeklagte ausgesagt, sich wegen reichlichen Alkoholkonsums an nichts mehr erinnern zu können. (dpa)

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Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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