Hund misshandelt

Amtsgericht verurteilt Tierquäler

Amtsgericht verurteilt 36-Jährigen zu Geldstrafe
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Das Amtsgericht Frankfurt verhängte eine Geldstrafe gegen den 36-Jährigen.

Frankfurt (hs/dpa) - Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte heute einen 36-Jährigen wegen Tierquälerei. Der Mann hatte seinen Hund brutal misshandelt.

Das Amtsgericht Frankfurt hat heute einen Tierquäler zu 720 Euro Geldstrafe und vier Jahren Tierhaltungsverbot verurteilt. Der 36-Jährige hatte einen behinderten Terrier gegen eine Wand geschleudert und damit noch weiter verletzt. Der Hund war einige Monate zuvor in ein Kaninchenloch gefallen. Dabei hatte er sich einen Oberschenkel gebrochen und konnte deshalb nicht mehr richtig laufen. Statt ihn zum Tierarzt zu bringen, warf der Mann das winselnde Tier in seiner Wohnung gegen die Wand. Nachbarn alarmierten die Polizei.

Kein Einzelfall

Der alkoholkranke Mann erklärte, das Tier eigentlich geliebt zu haben. Die Polizei hatte bei ihm einen Alkoholwert von fast 2,4 Promille festgestellt. Der Terrier überlebte die Attacke, wurde in einer Tierklinik versorgt und kam dann in eine Pflegefamilie.

Erst am 16. Juni hatte ein bisher Unbekannter im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen seinen Hund brutal zu Tode geschlagen.

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