Veranstaltung in Innenräumen

Bahnhofsviertelnacht mit neuem Konzept

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Frankfurt - Ein neues Konzept erwartet die Besucher der diesjährigen Bahnhofsviertelnacht in Frankfurt. Am kommenden Donnerstag (8.9) präsentiert sich das schillernde Viertel nicht wie die vergangenen neun Mal in Form einer Open-Air-Stadtteilfete, sondern eher als Veranstaltung in Innenräumen.

Eine Neuausrichtung des Events, bei dem im vergangenen Jahr 40.000 Besucher gezählt wurden, sei unausweichlich gewesen, sagte jetzt der Geschäftsführer der städtischen Tourismus + Congress GmbH, Thomas Feda. Er sprach von einem Fest mit zuletzt beinahe anarchistischen Zügen, das zu einem heillosen akustischen Durcheinander geführt habe, weil jedermann mit einem eigenen Musikprogramm die Straßen beschallt habe. Zu viel Party und Müll bei zu wenig Kultur lautete die Kritik.

Jetzt gibt es zwischen 19 und 24 Uhr nur noch zwei Freiluft-Bühnen, keine Stände, und die Sommergärten unterliegen strengen räumlichen Vorgaben. Teilnehmen werden 46 Restaurants, Künstler, Einzelhändler und Initiativen – sieben davon sind zum ersten Mal dabei. Nach Angaben der Tourismus + Congress GmbH, die mit Vereinen und Initiativen den Event organisiert, wurde die Zahl der Sicherheitskräfte verfünfzehnfacht. Begonnen hatte die Bahnhofsviertelnacht eigentlich als bescheidene Veranstaltung, die eher für die Anwohner ausgerichtet war.

Tausende bei der Bahnhofsviertelnacht

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