Festnahme am Rande des Fastnachtszugs

16-Jährige unsittlich berührt: Polizei nimmt Mann aus Offenbach fest

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Der größte Fastnachtsumzug in Hessen startete am Mainufer und schlängelt durch die Frankfurter Innenstadt

Frankfurt - Beim Umzug durch Frankfurt nimmt die Polizei einen Mann fest, der eine 16-Jährige unsittlich berührt haben soll. Der 48-Jährige hat seinen Wohnsitz in Offenbach. 

Nach dem heutigen Fastnachtsumzug in Frankfurt zog die Polizei noch am Abend eine erste Bilanz: Demnach wurde ein Mann wegen „des Verdachts der Beleidigung auf sexueller Basis“, so schreibt es die Polizei in einer Mitteilung, festgenommen. Um etwa 14.30 Uhr soll eine 16-Jährige auf dem Römerberg durch den Mann unsittlich berührt worden sein. Ihre 17-jährige Freundin war Zeugin der Tat, beide meldeten den Vorfall den Polizisten vor Ort. Bereits kurz darauf nahmen die Beamten den 48 Jahre alter Mann fest. Der Tatverdächtige ist jordanischer Staatsangehöriger. Er hat seinen Wohnsitz in Offenbach. Die Ermittlungen dauern derzeit an.

Weitere Straftaten in Verbindung mit dem Umzug sind laut Angaben der Polizei bisher nicht bekannt. Gegen 13 Uhr zündeten drei Männer sogenannte „Polenböller“ in der Berliner Straße. Der Umzug war zu diesem Zeitpunkt noch nicht dort angelangt. Die Männer mussten den Platz verlassen und erhalten demnächst eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit.

Noch vor Beginn des Umzugs wurden um 11.30 Uhr auf der Zeil drei Besucher angetroffen, die sich eine martialische Verkleidung als „Einzelkämpfer“ mit unechten Waffen-Magazinen angelegt hatten. Nach einem Gespräch mit den Einsatzkräften sahen sie ein, dass es sich um eine eher unpassende Verkleidung handelt und verließen die Örtlichkeit. Der eigentliche Fastnachtsumzug verlief nach bisherigem Kenntnisstand völlig problemlos. Lediglich eine Ordnerin wurde leicht am Fuß verletzt, nachdem ihr ein Motivwagen darüber fuhr.

Fastnachtsumzug durch Frankfurt: Bilder

dani

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