Mehrere Versuche

Fliegerbombe auf A3 erfolgreich entschärft

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Ein Bild von der Fliegerbombe auf der A3.

Frankfurt - Die Autobahn 3 ist eine der meistbefahrenen Strecken im Rhein-Main-Gebiet. Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde daher nachts entschärft, um den Verkehr möglichst wenig zu stören. Das hat nach Angaben der zuständigen Behörde auch geklappt.

Experten haben in der Nacht zum Mittwoch eine Weltkriegsbombe in der Nähe der Autobahn 3 (Köln-Würzburg) und des Frankfurter Flughafens entschärft. Die Autobahn und die Bundesstraße 43 zwischen Frankfurt und Kelsterbach wurden deswegen in dem Abschnitt zeitweise komplett gesperrt, die Autos großräumig umgeleitet. Zu größeren Verkehrsproblemen sei es nicht gekommen, sagte Einsatzleiter Matthias Achauer vom Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil in der Nacht. Der Flugverkehr am größten deutschen Airport war nicht betroffen, da zu dem Zeitpunkt ohnehin das Nachtflugverbot zwischen 23 und 5 Uhr galt.

Bei der Entschärfungsaktion seien mehrere Versuche notwendig gewesen, letztlich habe jedoch alles geklappt, sagte Achauer. Alle Straßensperrungen, die ab 23.30 Uhr galten, konnten anschließend aufgehoben werden. Die rund 75 Kilo schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Bauarbeiten für die neue S-Bahnanbindung zum Flughafen im Bereich Gateway Gardens entdeckt worden. Zeitweise war die A3 in Richtung Köln hinter dem Frankfurter Kreuz sowie in Richtung Würzburg hinter dem Mönchhof-Dreieck gesperrt. Auch die Bundesstraße 43 zwischen Frankfurt und Kelsterbach war zeitweise dicht. In dem Gebiet war es der dritte Bombenfund in den vergangenen 12 bis 18 Monaten. Erst Mitte August war eine 75 Kilogramm schwere Bombe unschädlich gemacht worden. dpa

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