Steine gegen Polizisten

Prozess um "Blockupy"-Krawalle: Demonstrant schweigt

Frankfurt - Der Prozess gegen den 24-jährigen "Blockupy"-Sympatisanten wird fortgesetzt. Im März letzten Jahres begang er unter anderem schweren Landfriedensbruch.

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Wegen Gewalttaten während der Proteste zur Einweihung der Europäischen Zentralbank im März 2015 hat sich heute ein "Blockupy"-Sympathisant vor dem Amtsgericht Frankfurt zu verantworten. Die Anklage legt dem 24-Jährigen unter anderem schweren Landfriedensbruch zur Last. Demnach schleuderte er nicht nur Steine in Richtung von Polizeibeamten, sondern beschädigte auch eine Scheibe des Frankfurter Bürgeramts sowie eine Werbesäule. 

Laut Anklage warf der gelernte Erzieher Steine in Richtung der Polizisten sowie in Fensterscheiben. Darüber hinaus soll der 24-jährige Pflastersteine auch an Gesinnungsgenossen weitergeben haben, wie ein Polizeibeamter im Zeugenstand berichtete. Bei einem Steinwurf in ein Fenster des Frankfurter Bürgeramtes seien auch Angestellte gefährdet worden. Der Angeklagte selbst schwieg zu den Vorwürfen. Das Gericht musste deshalb mehrere Zeugen intensiv befragen. Einer der Beamten hatte den Mann aber mehrfach im Kreise des "Schwarzen Blocks" gesehen. Von den teilweise vermummten Demonstranten wurden Mülltonnen angezündet und Baustellen "auseinandergenommen". Die Bauzäune seien zu Barrikaden umfunktioniert worden. sas

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Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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