Nach Serie von Raubüberfällen

Brutaler „Intensivtäter“ muss für neuneinhalb Jahre ins Gefängnis

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Frankfurt - Wegen einer Serie von Raubüberfällen auf ältere Menschen sowie Erpressung ist ein Mann in Frankfurt zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht rechnete dem 22-Jährigen heute acht verschiedene Taten zu, bei denen er teils brutal vorgegangen war.

Einer 92 Jahre alten Gehbehinderten riss er den Rollator weg, besprühte sie mit Pfefferspray und flüchtete mit zehn Euro Beute. Ein 75-jähriger büßte seine Geldbörse mit 20 Euro ein und erlitt Kopfverletzungen. Zuvor hatte der Angeklagte von einem Bekannten mit Gewalt 1500 Euro „Strafe“ verlangt, weil er ihn angeblich mit einer Falschaussage ins Gefängnis gebracht habe. Strafverschärfend wertete das Gericht die Tatsache, dass der Angeklagte nur wenige Wochen nach einer Haftentlassung zur Bewährung erneut straffällig geworden sei. Der vielfach vorbestrafte Mann wurde bereits seit geraumer Zeit bei der Kriminalpolizei als „Intensivtäter“ geführt.

Gewalt in deutschen Gefängnissen ist Alltag

dpa

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