Nachgebildete Statue kommt auf Alte Brücke

Karl der Große kehrt zurück

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Mainsandstein mit vielen Details: So sieht die Kopie des Denkmals von Karl dem Großen aus.

Frankfurt - Karl der Große, oder besser gesagt sein Denkmal, kann auf die Alte Brücke in Frankfurt zurückkehren.

Als Zeitpunkt hat jetzt Frankfurts Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) dem in dieser Angelegenheit aktiven Neuen Brückenbauverein einen Samstag im Herbst in Aussicht gestellt. Geplant sind aus diesem Anlass sogar ein Fest und die Sperrung der Alten Brücke. Die Nachbildung des Denkmals wurde in einer Spezialwerkstatt in Bamberg und in Handarbeit bei einem Steinmetzmeister in Berlin auf ihre Rückkehr in die Öffentlichkeit vorbereitet. Die Original-Statue bleibt im Historischen Museum. Dort soll sie vor Umweltgiften geschützt werden. Die 110.000 Euro teure Kopie ist aus Main-Sandstein.

Der Brückenbauverein und der Magistrat der Mainmetropole engagieren sich finanziell bei der Rückkehr des Kaisers. Die Statue wird in der Nische, in der zwischen 1967 und 2013 das Brückenkreuz samt Briggegickel stand, mit Blickrichtung nach Westen und in Richtung der Frankfurter Innenstadt aufgestellt. Das Briggegickel-Ensemble wird erst im Frühjahr 2017 aufgestellt. Nach historischem Vorbild wird es auf dem stählernen Teil der Alten Brücke stehen - in der Mitte über dem Main. (mic)

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