Entwarnung: Keine erhöhten Messwerte festgestellt

Austritt von Chlorwasserstoff im Industriepark Höchst

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Industriepark Höchst

Frankfurt - Lauter Alarm im Industriepark Frankfurt-Höchst: Wegen eines Stoffaustrittes sollten Anwohner Türen und Fenster geschlossen halten. Jetzt gab die Feuerwehr Entwarnung.

Im Industriepark Höchst ist heute Mittag giftiges Gas ausgetreten. Aus einem Betrieb der Firma Weylchem sei Chlorwasserstoff entwichen, teilte der Industriepark mit. Menschen seien nicht verletzt worden. Das Gas wirkt in hohen Konzentrationen giftig. Es kann zu Verätzungen der Haut, schweren Augenschäden und Atemwegsreizungen führen.

Nach Angaben des Industrieparks ist bei den gemessenen Konzentrationen nicht mit Gesundheitsschäden zu rechnen. Die Bevölkerung wurde mit Sirenen und Rundfunkdurchsagen gewarnt. Menschen in den Frankfurter Stadtteilen Höchst und Unterliederbach sollten in ihren Häusern bleiben sowie Fenster und Türen geschlossen halten. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar. Das Gas war etwa 15 Minuten lang ausgetreten. Chlorwasserstoff in flüssiger Form ist Salzsäure. (dpa)

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