A66 zeitweise gesperrt

Lkw geht in Flammen auf, Baustelle führt zu Massenunfall

Frankfurt - Auf der A66 kam es zwei Mal zu Staus. Bei Frankfurt-Höchst brannte ein Lkw. Bei Wiesbaden krachten an einer Tagesbaustelle zwölf Fahrzeuge ineinander.

Nachschub für eine Fastfood-Kette ist auf der Autobahn A66 bei Frankfurt-Höchst verbrannt. Die Ware steckte in einem Lkw-Anhänger, der nach einer Reifenpanne in Flammen aufging, wie die Autobahnpolizei mitteilte.An dem Anhänger war ein Reifen geplatzt. Anschließend liefen die Bremsen heiß und setzten den Anhänger in Brand. Wegen der Löscharbeiten blieb die Autobahn zeitweise gesperrt. Die Polizei bezifferte den Schaden zunächst auf etwa 80 000 Euro. Zu genauen Ladungen machten die Beamten keine genauen Angaben. "Burger, Hähnchenteile, Kaffee, da kann alles drin gewesen sein", sagte ein Sprecher.

An einer Tagesbaustelle auf der A66 sind zudem am Samstag zwölf Fahrzeuge ineinandergekracht. In beiden Fahrtrichtungen kam es innerhalb kurzer Zeit zu vier Unfällen, wie die Polizei mitteilte. Für die Beteiligten ging es glimpflich aus: Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Die Unfallserie ereignete sich an der Anschlussstelle Wiesbaden-Nordenstadt. Dort sollte eine sogenannte Mittelstreifenüberfahrt eingerichtet werden. Die Baustelle war laut Polizei ordnungsgemäß eingerichtet und weit im Voraus für die Verkehrsteilnehmer erkennbar. Dennoch kam es zu den Unfällen mit zwölf Fahrzeugen, darunter auch ein Motorrad. Die Hauptursachen, so die Polizei, seien mangelnder Sicherheitsabstand und zu hohe Geschwindigkeit gewesen. Der Sachschaden wurde auf 55.000 Euro geschätzt. Nach der Unfallserie kam es zu erheblichen Staus rund um das Wiesbadener Kreuz. dpa

Bilder: Brennender Lkw auf der A5

Rubriklistenbild: © dpa

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