800 Euro Strafe

Mann lässt Katze während Haftzeit verhungern

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Frankfurt - Weil er während eines Gefängnisaufenthaltes seine Katze zuhause verhungern ließ, ist ein 33 Jahre alter Mann heute vom Amtsgericht Frankfurt zu 800 Euro Geldstrafe (100 Tagessätze) verurteilt worden.

Das Gericht erließ einen entsprechenden Strafbefehl, nachdem der Angeklagte unentschuldigt der Verhandlung ferngeblieben war. Drei Wochen nach seinem Haftantritt hatte der Mann im Juli 2013 einer Sozialarbeiterin der Haftanstalt eröffnet, dass er in seiner Wohnung seine Katze zurückgelassen habe. Seine frühere Freundin und ein Bekannter öffneten daraufhin die Wohnung und fanden das Tier verhungert und ausgetrocknet. Warum dem wegen einer nicht gezahlten Geldstrafe einsitzenden Mann sein Tier erst nach drei Wochen einfiel, blieb vor Gericht unklar. Die Ex-Freundin hatte bei der Polizei ausgesagt, der Kater sei für ihn "sein Ein und Alles" gewesen.

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dpa

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