Blutiger Zwischenfall im Rocker-Milieu

Noch keine Festnahmen nach Schüssen in Frankfurt

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Auch zwei Tage nach den Schüssen in der Frankfurter Innenstadt konnte die Polizei noch keine Festnahmen verzeichnen.

Frankfurt - Nach den Schüssen in der Frankfurter Innenstadt, bei denen am Vatertag zwei Männer schwer verletzt wurden, hat die Polizei weiterhin keinen Tatverdächtigen gefasst.

Bis zum Samstagmittag habe es keine Festnahmen gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Gesichert sei inzwischen, dass es sich bei dem Zwischenfall um einen Streit im Rockermilieu handele. Ob die Schüsse jedoch Ausdruck eines Bandenkriegs zwischen verfeindeten Rockergruppen seien, wollten die Ermittler nicht kommentieren. Unweit der Frankfurter Hauptwache hatten Unbekannte am Donnerstag auf einen Geländewagen geschossen. Beide Insassen, ein 41-Jähriger und ein 20-Jähriger, wurden von Kugeln getroffen - der 41-Jährige mehrfach.

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Der Mann zog ebenfalls eine Pistole, brach aber zusammen, bevor er die Schüsse erwidern konnte. Seine Waffe wurde sichergestellt. Beide Verletzten waren am Samstag noch in Behandlung. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. Eine Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden. Die Tat spielte sich vor vielen Zeugen ab, die den Feiertag in Straßencafés verbrachten. Dass sonst niemand verletzt wurde, war nach Einschätzung der Polizei reines Glück.

dpa

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