Festnahmen und Strafanzeigen wegen Drogen- und Aufenthaltsdelikten

Polizei überprüft mehr als 200 Personen im Bahnhofviertel

Frankfurt - Gestern kontrollierte die Polizei wieder das Frankfurter Bahnhofsviertel: Insgesamt überprüften die Beamten 223 Personen. Die Bilanz: Zwei der Kontrollierten wurden festgenommen und 20 Personen erhielten Strafanzeigen wegen Drogen- und Aufenthaltsdelikten.

In einer laut Polizei „groß angelegten Maßnahme“ waren Beamten des Frankfurter Reviers gemeinsam mit Kollegen der Bereitschaftspolizeien aus Mühlheim und Lich sowie Bundespolizeibeamten gestern ab 16 Uhr im Frankfurter Bahnhofsviertel unterwegs. Die Polizisten kontrollierten über den Abend verteilt insgesamt 125 Personen in der Düsseldorfer Straße, der B- und C-Ebene des Hauptbahnhofs und in den sogenannten „Wasserstraßen“.

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Insgesamt durchsuchten die Beamten 98 Personen. Dabei nahmen sie zwei Personen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Aufenthaltsgesetz fest. Vier Personen mussten zur Identitätsfeststellung und erkennungsdienstlicher Behandlung mit auf die Polizeiwache.

Dazu erhielten 20 Personen Strafanzeigen wegen Betäubungsmitteldelikten und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und zwölf einen Platzverweis. Die Polizisten stellten bei ihren Kontrollen rund 50 Gramm Haschisch und rund 39 Gramm Marihuana sicher. Darüber hinaus war es möglich von dem sichergestellten Marihuana rund 22 Gramm aus Rauschgiftbunkern auszuheben, wie die Polizei vermeldete. Seit einigen Wochen kontrolliert die Polizei verstärkt im Frankfurter Bahnhofsviertel, um gegen die dortige Drogendealer-Szene vorzugehen.  Die interbehördlichen Einsätze im Bahnhofsviertel will sie fortführen. (jrd)

Bilder: Drogendealer im Bahnhofsviertel

Rubriklistenbild: © dpa

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