Prozess am Landgericht Frankfurt

Anklage fordert lange Haft für Bombenbauer

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Ein Bild vom Prozessauftakt.

Frankfurt - Im Prozess gegen den Bombenbauer aus Oberursel hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten beantragt.

Vor dem Landgericht Frankfurt plädierten die beiden Anklagevertreter am Donnerstag auf eine Verurteilung wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz sowie wegen Urkundenfälschung. Der 36 Jahre alte Angeklagte Halil D. habe mit dem Besitz der sehr gefährlichen Rohrbombe "erhebliche Angst in der Bevölkerung ausgelöst", hieß es in dem Schlussvortrag. Deshalb müsse die Strafhöhe in der Mitte der gesetzlich vorgeschriebenen Spanne von sechs Monaten bis zu fünf Jahren liegen. Eine Aufhebung des Haftbefehls lehnte die Staatsanwaltschaft ab.

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Angeklagter mit Teilgeständnis

D. sitzt seit 14 Monaten in Untersuchungshaft. Im April 2015 waren im Keller des Mannes eine Rohrbombe und explosive Chemikalien sichergestellt worden. Deswegen wurde das Radrennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" kurzfristig abgesagt. (dpa)

Bilder: Auftakt im Prozess gegen mutmaßlichen Islamisten

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