Bezahlsystem mit dem Smartphone

RMV präsentiert Zukunftsprojekte für den ÖPNV

Frankfurt - Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und seine Tochtergesellschaft rms haben mehrere Innovationsprojekte für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) vorgestellt.

Anlass war die Eröffnung von neuen Büroräumen heute ntag im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt. Im HOLM entwickelt der RMV zusammen mit anderen Unternehmen und Hochschulen neue Mobilitätsprojekte wie beispielsweise ein Bezahlsystem mit dem Smartphone.

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) sprach die Herausforderungen des demografischen Wandels an. Auch in Zukunft müsse der öffentliche Nahverkehr im ländlichen Raum sichergestellt sein, sagte Schäfer. "Wer sich über Schüler im Bus ärgert, sollte froh sein, dass sie noch mit dem Bus da sind". Oft seien die Schulkinder der einzige Grund, dass der Bus in ländlichen Regionen überhaupt noch fahre.

Neue Forschungsprojekte wie der Mobilitätsnavigator "Dynamo" sollen helfen, dies zu gewährleisten und Kunden den Zugang zum ÖPNV zu erleichtern. Der RMV teste derzeit etwa ein System, mit dem Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen erkannt werden und dann eine Abrechnung für ihre Fahrten erhalten. 2020 soll das System auf den Markt kommen.

Beispiele aus dem neuen RMV-Preissystem

Vor knapp drei Wochen einigten sich die Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung über die künftige Finanzierung des Nahverkehrs. Der Bund stellt dafür jährlich 8,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon gehen etwa 590 Millionen Euro an Hessen. (dpa)

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