Knapp 70.000 Läufer

Sicherheit beim Firmenlauf von J. P. Morgan im Vordergrund

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Trotz der vielen Gewitter gestern – am Ende gab es doch noch gute Nachrichten für die knapp 70 000 Teilnehmer und die vielen Zuschauer: Der J.P.-Morgan-Lauf in Frankfurt fand statt. Zum Start schien sogar die Sonne.

Frankfurt - Bei meist sonnigem Wetter sind gestern Abend wieder knapp 70.000 Menschen beim Firmenlauf von J. P. Morgan durch die Frankfurter Innenstadt gerannt. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer kamen aus dem Rhein-Main-Gebiet.

Der schnellste Läufer brauchte für die 5,6 Kilometer lange Strecke 16 Minuten und 44 Sekunden, wie die Veranstalter berichteten. Die schnellste Teilnehmerin erreichte nach 19 Minuten und vier Sekunden das Ziel. Die Organisatoren sprachen vom größten Firmenlauf der Welt. 245.500 Euro spendet J.P. Morgan Deutschland diesmal an Sportler mit Behinderung. Zu dieser Summe trägt jeder Läufer mit 1,80 Euro seines Startgeldes bei. Der Betrag wird anschließend von der Bank verdoppelt.

Den ganzen Tag über hatte auch eine Absage des Laufs im Raum gestanden, weil erneut Unwetter und Gewitter angekündigt waren. Die Sicherheit der Läufer gehe absolut vor, hieß es dann aus dem Krisenstab. „Am liebsten würde ich einen großen Schirm über die Stadt spannen“, wurde Organisationsdirektorin Kirsten Fischer wenige Stunden vor dem Start vom Hessischen Rundfunk zitiert. Eine höchst gefährliche Wetterlage wie am Dienstag hätte wohl zum „No go“ geführt. Die Teilnehmer wären dann mit Lautsprecherwagen und 25 000 SMS informiert worden. Doch kurz vor dem geplanten Start hieß es auf der Homepage des Veranstalters: „Liebe Teilnehmer, das Wetter ist gut, der Lauf findet heute statt!“

Als die ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt kurz nach 19.30 Uhr den Startschuss für den Frankfurter J.P.Morgan-Firmenlauf gab, schien dann sogar überraschend die Sonne. (dpa/psh)

Bilder: Firmenlauf von J.P. Morgan in Frankfurt

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