Entscheidung im August

Stadt Frankfurt will Rennbahn-Gelände räumen lassen

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Frankfurt - Die Stadt Frankfurt verlangt vom Frankfurter Renn-Klub die sofortige Räumung des Rennbahn-Geländes im Stadtteil Niederrad. Über eine entsprechende Klage des Klubs dagegen will das Landgericht Frankfurt am 30. August entscheiden.

Die städtischen Prozessvertreter sagten heute vor Gericht, der Renn-Klub habe mit der Kommune als Grundeigentümerin keinen Mietvertrag geschlossen und sei deshalb nicht klageberechtigt. Vertragspartner der Stadt sei vielmehr eine stadtnahe "Hippodrom-Gesellschaft" gewesen, die das Gelände mittels Geschäftsbesorgungsvertrages dem Renn-Klub zur Verfügung gestellt habe. Beide Verträge seien zum 30. Juni vergangenen Jahres aufgelöst worden. Der Renn-Klub beharrte vor Gericht jedoch darauf, auf dem Gelände bleiben zu können.

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Weil er von der Auflösung des Mietverhältnisses mit der Gesellschaft unmittelbar betroffen sei, könne er sich auch gegen die Räumung zur Wehr setzen, hieß es. Zwischen der Stadt, der Betreiber-Gesellschaft und dem Renn-Klub sind derzeit zahlreiche Gerichtsverfahren anhängig. Die Kommune hatte das Rennbahn-Gelände an den Deutschen Fußball-Bund im Wege eines Erbbaurechtes übertragen und muss es zum 1. Januar kommenden Jahres an den DFB übergeben. (dpa)

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