Startschuss für U5 ins Europaviertel

Frankfurt - Der Startschuss für die Verlängerung der U5 ins Frankfurter Europaviertel ist gefallen. Gestern übergab die Darmstädter Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid den Planfeststellungsbeschluss an den Bauträger, die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF).

Bis September wird der Förderbescheid von Land und Bund erwartet, dann sollen die Hauptbauarbeiten vergeben werden. Anfang 2017 wird die Startbaugrube für den Tunnelbau ausgehoben. Ein Jahr nach Vergabe der Hauptbaumaßnahmen - so der Stand der Planung - wird die Tunnelbohrmaschine zum Einsatz kommen. Von Herbst 2022 an soll die U5 Fahrgäste über den Hauptbahnhof ins Europaviertel bringen. Für das Projekt ist ein Budget von 281 Millionen Euro veranschlagt. Die Finanzierung erfolgt über die Stadt Frankfurt, das Land Hessen, den Bund und die VGF.

Die Verlängerung umfasst eine insgesamt 2,7 Kilometer lange Strecke mit vier Stationen: Der Streckenverlauf führt vom Abzweig unter dem Platz der Republik 1,4 Kilometer unterirdisch zur neuen Station „Güterplatz“, von da über eine Rampe an die Oberfläche und in die Mitte der Europaallee; danach auf einem 1,3 Kilometer langen Abschnitt weiter Richtung Westen mit den drei oberirdischen Stationen „Emser Brücke“, „Europagarten“ und „Wohnpark“. (mic)

Beispiele aus dem neuen RMV-Preissystem

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare