Verdi-Warnstreik an sechs deutschen Flughäfen

Streik am Flughafen: Heftige Auswirkungen erwartet

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Verlassen ist am 21. Februar 2014 eine Sicherheitskontrolle am Frankfurter Flughafen. Wegen des damaligen Warnstreiks der Sicherheitsleute mussten Reisende an Deutschlands größtem Luftdrehkreuz mit Flugausfällen und langen Wartezeiten auskommen.

Frankfurt - Der für Mittwoch angekündigte Verdi-Warnstreik an sechs deutschen Flughäfen droht den Flugverkehr in Deutschland massiv zu beeinträchtigen.

"Je nach Ausmaß der Arbeitsniederlegungen kann es zu erheblichen Einschränkungen kommen", erklärte heute ein Sprecher des größten deutschen Flughafens in Frankfurt. Man sei derzeit in Gesprächen mit den Fluggesellschaften, wie auf die angekündigten Ausstände reagiert werden könne. Der Lufthansa liege noch kein konkretes Szenario vor, sagte ein Unternehmenssprecher. Man werde aber die Passagiere so schnell wie möglich informieren. Verdi hat im Rahmen der Tarifrunde Öffentlicher Dienst zu Streiks an den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover aufgerufen.

Bestreikt werden sollen etwa Check-Ins, Werkstätten, Luftsicherheitskontrolleure sowie Bodenverkehrsdienste wie Vorfeld, Fracht, Gepäck und Verwaltung. Noch einschneidender sind Arbeitsniederlegungen bei den Flughafenfeuerwehren, die für Frankfurt, München und Köln/Bonn angekündigt sind. Ohne Feuerwehr ist ein Flugbetrieb aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Der Flughafenverband ADV hatte die Warnstreiks als "völlig unangemessen" kritisiert.

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

dpa

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