Termin beim Landgericht: So sieht die Zukunft des Geländes aus

Neue Runde im Streit um Frankfurter Galopprennbahn

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Rennbahn in Frankfurt.

Frankfurt - Der Frankfurter Rennklub wehrt sich weiter gegen die drohende Räumung des Rennbahngeländes. Heute und morgen beschäftigt sich das Landgericht mit der Zukunft der Traditionsfläche.

Die Zankerei um die Zukunft des Rennbahngeländes geht weiter. Heute diskutierte das Landgericht Frankfurt über die Klage des Rennklubs gegen eine städtische Gesellschaft. Zuvor hatte die Kommune den Mietvertrag mit dieser Gesellschaft beendet, weil sie das Gelände vertraglich dem Deutschen Fußball Bund überlassen hat. Die Vertreter des Rennklubs vertraten vor Gericht die Ansicht, die Kündigung sei unwirksam, weil der sogenannte Besorgungsvertrag bis zum Jahr 2024 geschlossen sei. Die Vertreter der städtischen Gesellschaft wiesen auf eine vertragliche Option hin, den Vertrag jeweils mit halbjährlicher Kündigungsfrist beenden zu können. Im Übrigen seien die zahlreichen Klagen des Klubs eine "Verzögerungstaktik", sagte der Rechtsanwalt.

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Während dieser Rechtsstreit um den Geschäftsbesorgungsvertrag voraussichtlich am 5. September durch ein Urteil entschieden werden soll, tagt das Landgericht bereits morgen, 10 Uhr, erneut in Sachen Rennbahn. Die Stadt Frankfurt will vor einer anderen Zivilkammer die Räumung des Rennbahngeländes durchsetzen. Parallel hierzu beschäftigt sich nach Angaben der Klub-Vertreter auch der hessischen Verwaltungsgerichtshof mit rechtlichen Auseinandersetzungen rund um die Rennbahn. Hier geht es jedoch vorläufig noch um reine Zuständigkeiten. dpa

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