Endlich Butter bei die Fische!

BfH-Fraktion: Erwarten von Kandidaten klare Aussagen

Hainburg - Mal endlich Butter bei die Fische! Entsprechend deutlich fällt die Aufforderung an die drei Hainburger Bürgermeisterkandidaten Alexander Böhn (CDU), Andras Grosser (parteilos) und Cliff Hollmann (Grüne) aus.

„Wir erwartet vom zukünftigen Bürgermeister neue Ideen und Initiativen bei den Themen Verkehr und Wirtschaftsförderung“, konkretisiert BfH-Fraktionschef Wigbert Appel. Als eine der wichtigsten Aufgaben für die weitere Entwicklung der Gemeinde Hainburg sehen die Bürger für Hainburg (BfH) „neben einer effektiven Wirtschaftsförderung die Lösung der Verkehrsproblematik und den längst überfälligen Bau eines zeitgemäßen Rathauses.“ Deshalb fordert die BfH die Kandidaten auf, den Wählern ihre Vorstellungen und Visionen klar darzulegen. „In den bisherigen Pressemitteilungen und Flugblättern aller drei Kandidaten finden sich hierzu leider meist nur allgemeine Ankündigungen und Erklärungen“, moniert Wigbert Appel. Wirtschaftsförderung müsse vom neuen Bürgermeister zum Kernthema gemacht werden. „Arbeitsplätze am Ort bringen Wohlstand in die Gemeinde und schaffen Gestaltungsmöglichkeiten. Es sind planerische Neuordnungen und gezielte Vermarktungsanstrengunge notwendig.“

Der Vorschlag, die Wirtschaftsförderung in Hainburg gemeinsam mit dem Kreis Offenbach auszubauen, reiche da bei weitem nicht aus. Hainburg sei in Sachen Wirtschaftsstandort das Schlusslicht im Kreis Offenbach, habe die wenigsten Arbeitsplätze und die niedrigsten Gewerbesteuereinnahmen. „Um dies zu ändern, sind verstärkte Anstrengungen und Initiativen notwendig. Der neue Bürgermeister muss dieses Thema dringendst angehen“, so die Forderung.

Bürgermeister und Landräte aus der Region

Die BfH hat bereits vor fast 20 Jahren zur Verbesserung des innerörtlichen Verkehrs den Bau von Kreiseln gefordert, die CDU-Mehrheit habe diese jedoch bisher immer abgelehnt. „Es fehlen Maßnahmen zur Entlastung der Hauptverkehrsstraßen in Hainstadt sowie die Aufstellung eines aktuellen Verkehrsplans.“ Die Wähler haben nach BfH-Überzeugung „einen Anspruch darauf, dass die Kandidaten sich zu diesen Themen verbindlich äußern. Es geht um die weitere Entwicklung unser Gemeinde, da reichen keine Allgemeinplätze, wir wollen ganz konkrete und klare Vorstellungen hören.“ Deshalb sollen sich die Kandidaten vor der Wahl noch einmal äußern. „Nur dann kann der Wähler entscheiden, wem er sein Vertrauen gibt.“ mho

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