Mehr Verkehr befürchtet

Grosser kritisiert Planungen für Reihenhaus-Bau

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An die Carl-Ulrich-Straße (rechts) und die Hauptstraße (L 3065) grenzt das Grundstück in Hainstadt, auf dem 20 neue Reihenhäuser entstehen sollen.

Hainburg - Eine Verschärfung der ohnehin angespannten Verkehrssituation in Hainburg befürchtet der parteilose Bürgermeisterkandidat Andreas Grosser angesichts des geplanten Neubaus von 20 Reihenhäusern an der Carl-Ulrich-Straße/L 3065.

„Im Handumdrehen war die Umwandlung von Gewerbegebiet in Wohngebiet in der Carl-Ulrich-Straße beschlossen. Der Investor klopft an die Tür, und die 20 Reihenhäuser à 140 Quadratmeter sind schon projektiert.“ Die Anwohner der Carl-Ulrich-Straße, so befürchtet Grosser, werden die Auswirkungen zu spüren bekommen. Zu den Häusern kämen Stellplätze und Garagen für insgesamt 40 Fahrzeuge. „Welche Planungen gibt es für dieses zusätzliche Verkehrsaufkommen?“ Schon heute sei Geduld gefragt, wenn ein Auto von der Straße nach links in den fließenden Verkehr in die Hauptstraße abbiegen wolle. Zusätzliche Wartezeiten und Geräuschentwicklungen sowie weitere Abgasbelastungen in diesem Kreuzungsbereich seien die Folge einer solchen Bebauung.

Die L 3065 sei eine stark befahrene Straße, das habe auch Bürgermeister Bessel mit Bezug auf eine der Kreuzungen gesagt, die täglich von weit über 10.000 Fahrzeugen passiert werde. „Die Bewohner der neuen Reihenhaussiedlung werden Besucher empfangen, und die kommen nicht alle per Rad oder zu Fuß“, meint Grosser. „Wo ist zusätzlicher Parkraum für diese zusätzlichen Fahrzeuge? Heute schon gibt es nicht genug davon in der Carl-Ulrich-Straße“.

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„Erst entwickeln – Machbarkeit prüfen – Planung erstellen – Beschlüsse fassen und dann Pläne realisieren“, fordert Grosser, „und nicht umgekehrt.“ kd

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