Bürgermeisterwahl in Hainburg

Trend zur Briefwahl setzt sich fort

Hainburg - Exakt 11.675 Hainburger haben am Sonntag die Wahl: Wer soll neuer Bürgermeister der zirka 15 600 Einwohner starken Gemeinde werden?. Von Katrin Stassig

Drei Kandidaten stehen bekanntlich am Sonntag, 11. September, in Hainburg zur Wahl. Für die CDU tritt Alexander Böhn an, hauptamtlicher Erster Beigeordneter der Gemeinde. Grünen-Mitglied Cliff Hollmann hat sich nicht nur die Unterstützung seiner eigenen Partei, sondern auch der SPD gesichert. Andreas Grosser, Vorsitzender des örtlichen Gewerbevereins, geht als parteiloser Kandidat ins Rennen und legt Wert darauf, sich von keinem politischen Lager vereinnahmen zu lassen.

Die Bürger für Hainburg (BfH), neben CDU, SPD und Grünen die vierte Gruppe in der Gemeindevertretung, haben wie die SPD keinen eigenen Bewerber aufgestellt – und sprechen auch keine Wahlempfehlung aus. BfH-Fraktionschef Wigbert Appel hatte in einer Pressemitteilung klarere Aussagen und Ideen der Kandidaten vor allem zu den Themen Wirtschaftsförderung und Verkehr gefordert.

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Die Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Hainburg ist in elf Urnen- und zwei Briefwahlbezirke aufgeteilt. Die Wahllokale befinden sich in Hainstadt im katholischen Pfarrzentrum, in der Johannes-Gutenberg-Schule, in der Pater-Blumör-Kita und in der Zweigstelle der Gutenberg-Schule, in Klein-Krotzenburg in der Kreuzburghalle, in der Pater-Werner-Kita und im Simeonstift. Die Stimmen aus der Briefwahl werden am Sonntag ab 16 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Klein-Krotzenburg ausgezählt. Die Auszählung der Stimmen ist grundsätzlich öffentlich, das ist gesetzlich vorgeschrieben.

Die Ergebnisse werden im Rathaus Hainstadt präsentiert, wo ein Beamer aufgebaut wird. Wahlleiter Fritz Hofmeister und sein Stellvertreter Christoph Kopp rechnen damit, dass das Endergebnis spätestens um 19 Uhr fest steht – sofern es keine Verzögerungen gibt, weil zum Beispiel in einem Bezirk noch einmal nachgezählt werden muss. Lediglich vier Stapel müssen die Wahlhelfer bilden: einen für jeden Kandidaten und einen mit den ungültigen Stimmen. „Im Gegensatz zu anderen Kommunen haben wir keine Probleme, Wahlhelfer zu finden“, freut sich Christoph Kopp. „Das sind eingespielte Teams.“

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Mehr als 1800 Hainburger haben ihre Stimme bereits abgegeben. Der Trend zur Briefwahl setzt sich nach der Kommunalwahl auch bei der Bürgermeisterwahl fort. „Wir waren überrascht, dass diese Möglichkeit selbst bei einer Personenwahl so rege genutzt wird“, sagt Kopp. Sollte am Sonntag keiner der drei Kandidaten die absolute Mehrheit erzielen, treten die zwei stärksten Bewerber am 25. September bei der Stichwahl an. Diese würde übrigens auch dann stattfinden, wenn einer der beiden Kandidaten verzichten sollte.

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