Heilpädagogisches Reiten in Hainburg

Fortschritte durch Kontakt mit Pferd

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Heilpädagogisches Reiten in Hainburg: Das Medium Pferd mit allen Sinnen erfahren.

Klein-Krotzenburg - Heilpädagogisches Reiten, auch Reitpädagogik genannt, ist die Förderung von Menschen durch intensiven Kontakt zum Pferd. Vor allem Kinder erleben die Tiere in der Natur mit allen Sinnen.

Das stärkt ihre eigenen Fähigkeiten, stärkt das Selbstvertrauen, hilft Ängste zu überwinden und baut Sozialverhalten auf. Bei Alexandra Langs „Kinder-Pferde-Natur“ auf dem Aussiedlerhof Laber in Hainburg fand kürzlich ein Reitpädagogik-Ausbildungskurs statt. 18 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet wurden intensiv geschult und legten schließlich erfolgreich ihre Prüfungen ab. Alexandra Lang wuchs auf dem Hof ihrer Großeltern auf und bekam mit zwölf Jahren ihr erstes eigenes Pferd. Seither hat sie die Pferdeleidenschaft nicht mehr losgelassen.

Durch langjährige Arbeit in einem integrativen Reitstall hatte sie ihre Erfahrungen erweitert. Motiviert durch positive Rückmeldungen von Kindern und Eltern ließ sie sich zur Reitpädagogin ausbilden. Ein ganz besonderes Erlebnis hatte sie mit einem dreijährigen Mädchen, das unter Sprachentwicklungsstörungen litt. Nie wird sie den Moment vergessen, als die Kleine nach mehrmaligen Besuchen und Kontakten mit den Ponys anfing mit „ihrem“ Tier zu sprechen. Alexandra Lang bietet auf dem ehemaligen Bauernhof ihrer Großeltern Kindern Freizeitangebote und Erlebnispädagogik auf Pferden und Ponys an. Die Kinder werden entsprechend ihrer altersbedingten Bedürfnisse an die Tiere herangeführt. Bewegungsreiche und abwechslungsreiche Stunden rund um das Pferd, mit dem Pferd und auf dem Pferd, stehen auf dem Programm.

Bei der Reitpädagogik bauen Kinder Sozialverhalten auf und erweitern ihre Kompetenzen. Auch für Kinder mit Schulproblemen, Kontaktschwierigkeiten bis Autismus, AD(H)S, Sprachentwicklungsstörungen gibt die Teilnahme Entwicklungsimpulse. Ab Herbst bietet Alexandra Lang für Legasthenie/Dyskalkulie Kurse an. (bo)

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