Erstes Haaschter Ebbelwoifest

Grie Soß’ im Wettkampf gegen die Uhr

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Im Wettkampf gegen die Zeit bereiteten die Teilnehmer beim Promi-Cooking Grie Soß zu. Rechts im Bild Oliver Möser, daneben die Ebbolwoi-Königin Gabi Ruiner.

Hainstadt - Namen, die nach mehr schmecken: Emmaschoppe, Krawallschoppe, Prinz of Paradise.

Ein Auszug aus dem vielfältigen Angebot der Kelterei Stier, verbunden mit urhessischen Spezialitäten Grie Soß’, Rippcher mit Kraut und Handkäs mit Musik bildeten die Grundlage bei der Premiere des „Haaschter Ebbelwoifestes“.

Wenn der Elferrat der Fastnachtsfreunde einlädt, erwartet die Gäste außergewöhnliches. Das Essen aus einem Foodtruck auf der Eisenbahnstraße zu präsentieren und die Schänke an den hinteren Teil des Zeltes zu setzen, war für eingefleischte Festbesucher die erste Überraschung. Rot-weiße Dekoration, Äpfel, Bembel, Gerippte und hessische Musik brachten erwartungsvolle Stimmung in die schon eine Stunde nach Festbeginn gut gefüllten Besucherreihen. Vorsitzender Oliver Möser eröffnete mit den „Schlawinern“ und ihrem Schäfchentanz das Programm. Unter der Leitung von Stephanie Grenouillet boten die „Girlies“ der Fastnachtsfreunde ihren Bananentanz und bereiteten die Bühne für den Auftritt der ersten Haaschter Ebbelwoi-Königin vor. Unter den krachenden Klängen von „Welcome to the Jungle“ der Rockband „Guns’n’Roses“schritt Gabi Ruiner mit Schärpe und Krönchen geschmückt unter tosendem Applaus durch die stehende Menge. Die schlüssigen Antworten auf ein paar schelmische Fragen rund um den Apfel bewiesen die Eignung als Ebbelwoi-Königin.

Einen weiteren Höhepunkt bildete das erstmals ausgerichtete Promi-Cooking. „Was RTL und SAT.1 auf der Couch präsentieren, bringen wir hier live vor die Leute ins Festzelt“, so Möser, dem diese Idee schon lange vorschwebte. Mit Sitzungspräsident Jürgen Harrer war auch gleich ein Moderator gefunden, und die fachliche Anleitung übernahm der Wirt des Hessischen Hofs, Robert Geißler. Innerhalb von zehn Minuten eine original Frankfurter Grie Soß’ herstellen war die sportliche Herausforderung an die drei Prominenten. Mit weißer Kochmütze, Schneidbrett und Messer ausgestattet gingen die Kita-Leiterin Karola Bicherl, Germania-Vorsitzender Markus Klein und Erster Beigeordneter Alexander Böhn flott ans Werk und schafften es alle in der vorgegebenen Zeit ein respektables Ergebnis auf die Teller der vierköpfigen Jury zu bringen. Diese, angeführt von Ebbelwoi-Königin Gabi, verkostete blind und votierte für die grüne Soße von Markus Klein.

Mit Mispelchen in Calvados und jeder Menge Spaß endete eine gelungene Premiere. Der Ruf nach Wiederholung wurde schon früh am Abend laut. „Wir sind natürlich auch begeistert, aber wie bei jedem Fest sind Vorbereitung und Aufwand in Relation zum Ergebnis zu setzen“, kommentierte Oliver Möser abschließend, der den Einsatz der vielen Helfer hervor hob, ohne die eine Ausrichtung des Festes nicht möglich gewesen wäre.

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