Hainstädter Verein investiert 700 Arbeitsstunden

Schützenhaus saniert

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Schützenhaus-Sanierung (v.l.): Beigeordneter Böhn, Vereinsschriftführer Jürgen Peukert, Vorsitzender Mirko Bindemann, Landrat Quilling und Vereinsvize Winfried Gärtner.

Hainstadt - Als überaus fleißige Handwerker erwiesen sich die Mitglieder der Schützengesellschaft Hainstadt in den vergangenen Monaten. Sie investierten insgesamt fast 700 Stunden ihrer Freizeit in die Modernisierung des Schützenhauses.

Das Dach des in die Jahre gekommenen Domizils (Baujahr: 1975) war undicht, das Gebälk marode. Zudem war der Fußboden des 50-Meter-Schießstandes an einigen Stellen gebrochen. Um den Schießbetrieb aufrechterhalten zu können, wurden Dach, Gebälk sowie der Boden des 50-Meter-Schießstandes erneuert und die Wände frisch verputzt. Die umfangreichen Renovierungsarbeiten konnten nur mit Unterstützung der aktuell 88 Mitglieder gestemmt werden. Trotzdem kosten die Sanierungsarbeiten den Verein rund 18.000 Euro. „In dieser Lage wollten wir den Schützenverein Hainstadt unterstützen. Denn die Vereine im Kreis leisten für unsere Gesellschaft eine kaum bezahlbare Arbeit“, betonte Landrat Oliver Quilling, der den Schützen einen Besuch abstattete und einen Förderbescheid des Kreises Offenbach über 1770 Euro für Sanierungsarbeiten mitbrachte.

Insgesamt trainieren im Kreis Offenbach rund 91 600 Mitglieder in derzeit 285 Sportvereinen. „Für viele dieser Menschen ist der Sportverein auch ein Stück Heimat. Hier entstehen Freundschaften; denn Sport schweißt zusammen und fördert den Teamgedanken. In den Vereinen wird zudem wertvolle Integrationsarbeit geleistet“, machte Landrat Oliver Quilling deutlich. „Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, Vereine wie die Schützengesellschaft Hainstadt nach Kräften zu unterstützen!“ mho

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