„Trennung von Amt und Kandidatur“

Andreas Grosser reagiert auf Vorwürfe

Hainburg - Der parteilose Bürgermeisterkandidat Andreas Grosser bezieht Stellung zum Leserbrief des Unternehmers Thorsten Krause zum Thema Wirtschaftsförderung.

Der Verfasser wolle den Eindruck erwecken, dass Grosser sich als Vorsitzender des Gewerbevereins zu diesem Thema zu Wort gemeldet habe. Er achte aber auf eine „strikte Trennung“ von Amt und Kandidatur.  Den Bau des Parkplatzes an der Offenbacher Landstraße wird von Grosser ausdrücklich gelobt. Als Bürgermeisterkandidat gehe es ihm um die Weiterentwicklung des „Schandflecks“, die sowohl von der CDU-Fraktion vor der Kommunalwahl als auch vom Ersten Beigeordneten Alexander Böhn (CDU) bei Eröffnung des Parkplatzes im Juni 2015 versprochen worden sei. Böhn habe damals wörtlich gesagt: „Nun sind wir dabei, das restliche Grundstück zu vermarkten, um mit einem Investor hier in zentraler Lage einen Akzent zu setzen. Auch hier bin ich guter Dinge, dass wir noch in diesem Jahr etwas Gutes für Hainburg erreichen können.“ Das Jahr 2015 sei lange vorbei.

CDU-Fraktion und Erster Beigeordneter „haben zum wiederholten Male etwas in Aussicht gestellt, und die Ergebnisse lassen auf sich warten“. Es werde wohl damit gerechnet, dass die Bürger das wieder vergessen. „Versprechen ist leicht – Halten ist Pflicht“, sagt Grosser. Abschließend bezieht Grosser sich auf die Aussage des Verfassers zu größeren Flächen für Gewerbe und Industrie, die es angeblich in Hainburg nicht gebe. „Jeden Tag kann er an einer vorbeifahren.“ Seit Jahren gebe es zum Beispiel keinen Plan für das Gelände (ehemals Winter) an der Offenbacher Landstraße. Weitere Klarheit über mögliche Nutzungen von Gewerbeflächen könne die Expertise des Regionalverbandes Frankfurt-Rhein-Main bringen. „Aber wie erwähnt, schlummert diese in irgendeinem Schreibtisch.“ kd

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