Heimat- und Geschichtsverein lud zum Sommerfest

Amtshaus-Sanierung macht Fortschritte

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Geschichtsvereinsvorsitzender Burkhard Huwe (l.) und Gernot Gesser sind stolz auf die bisherigen Sanierungsarbeiten am Alten Amtshaus. Aber sie wissen auch, es ist noch einiges zu tun.

Steinheim - Schritt für Schritt gehen die Sanierungsarbeiten am Alten Amtshaus im Steinheimer Schlosshof weiter. Davon konnten sich die Besucher des Sommerfestes des Steinheimer Heimat- und Geschichtsvereins überzeugen.

Der Verein will in der kleinen Amtsstube eine Begegnungsstätte für seine Mitglieder schaffen. Viel wird dabei in Eigenleistung saniert, doch manches muss der Verein auch Fachleuten überlassen, etwa den Einbau der neuen Elektorinstallation und einer neuen Gastherme.  Vor allem im Erdgeschoss hat die Sanierung erhebliche Fortschritte gemacht. „Hier wurde unter anderem die Decke freigelegt, die Deckenbalken wurden saniert und anschließend die Decke wieder mit Lehmputz verputzt“, erläuterte der Vereinsvorsitzende Burkhard Huwe. Außerdem wurde bei einer Wand im Erdgeschoss die Basaltbruchsteinmauer neu verfugt. Demnächst soll in einem Nebenraum eine neue Küche eingebaut werden, ergänzt Gernot Gesser, der einen großen Anteil an der Umsetzung der Arbeiten hat. Dabei betont Huwe, dass sämtliche Sanierungsschritte eng mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt seien.

Den Finanzbedarf für die noch ausstehenden Sanierungsarbeiten schätzt Huwe auf rund 80 000 Euro. Deshalb ist der Verein auf jeden Euro angewiesen. Auch das Sommerfest diente daher als willkommene Einnahmequelle. So konnten sich die Besucher mit frisch gekochtem Wildragout und Bruschetta stärken oder zu süßen Leckereien greifen. Alles zum Selbstkostenpreis oder gegen eine Spende zugunsten der weiteren Sanierung des Alten Amtshauses. hoh

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