Best-of-Konzert beim Kultoursommer

Stelldichein der Hoffnungsträger

Hanau - Bereits zum 14. Mal findet der Hoffnungsträger-Wettbewerb statt. Der Hanauer Newcomer Contest für Nachwuchsbands ist längst eine Institution.

Die meisten der ehemaligen Teilnehmer sind eine feste Größe in der Musiklandschaft, teilweise weit über die Stadtgrenzen hinaus. Im Rahmen des Hanauer Kultoursommers gibt es nun zum zweiten Mal einen Abend mit bisherigen Hoffnungsträger-Teilnehmern - und das alles akustisch, also unplugged. Das Konzert beginnt am Freitag, 22. Juli, um 19. 30 Uhr im Fronhof am Schlossplatz.

Mit dabei sind Cliffsight, die 2007 sowohl Jury als auch Publikum im Hoffnungsträger-Finale überzeugen konnten mit ihrer psychodelischen Neo-Stoner-Musik. Heads in a Box konnten sich im vorigen Jahr im Finale den zweiten Platz erspielen. Die Blues-Rocker aus Langenselbold mit ihrer neuen Sängerin Sarah sind ebenfalls beim „Best of Hoffnungsträger“ mit von der Partie.

Honey Badger ist „eine relativ junge Formation alter Hasen“, die eine große Ausnahme beim „Best of“ bilden: Erst vor drei Wochen haben sie sich beim diesjährigen Hoffnungsträger-Vorentscheid ins Finale des diesjährigen Newcomer Contests gespielt, das wiederum beim Bürgerfest stattfindet. Honey Badger stehen für knackigen Nu-Metal, wobei sie am Freitag im Fronhof Schlagzeug, Bass und E-Gitarren durch Cajon, Ukulele-Bass und akustische Gitarren ersetzen. „Nur der DJ bleibt und man darf sich auf ein spannendes Experiment freuen“, so die Veranstalter.

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The Jukes haben beim Finale 2014 nur knapp das Siegertreppchen verfehlt, konnten sich mit ihrem Mix aus Acoustic Rock, Blues, Reggae und Funk allerdings im vergangenen Jahr beim Deutschen Rock- und Pop Preis in der Kategorie Rock als beste Band behaupten. Precipitation waren 2013 unter den Finalisten des Hoffnungsträgers. In ihrer Musik sind unter den Einflüssen ihres Progressive Melodic Deathmetal auch Klassik und Blues herauszuhören.

Auf der Bühne im Fronhof stehen außerdem Smef, die Hip-Rock-Band um den Rapper Kopfnikka sowie Tim Ahmed. Er konnte den Hoffnungsträger 2006 für sich entscheiden und ist mit seiner Band bereits zum zweiten Mal beim „Best of“ mit seiner Mischung aus Soul dabei. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. (cs.)

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