„Bio zum Anfassen im Wildpark“

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Wildparkführerin Sigrid Scherer ging gestern mit Schülerinnen und Schülern der Sophie-Scholl-Schule auf Entdeckungsreise durch den Wildpark. Finanziert wird das aus einer Umweltbildungspatenschaft, die das Unternehmen Evonik übernommen hat. -

Klein-Auheim - Umweltpädagogik ist ein wichtiges Anliegen des Wildparks „Alte Fasanerie“ Klein-Auheim. Dieses wird durch eine Umweltbildungspatenschaft unterstützt, die das Unternehmen Evonik übernommen hat. Ein Beispiel, so wünscht sich das Wildpark-Team, das Schule machen sollte. Von Holger Hackendahl

Evonik finanziert den Besuch von 40 Schulklassen aus Hanau und der Region im Wildpark. Laut Wildparkpädagogin Sabine Scholl kommen dadurch bis zu 1 000 Schülerinnen und Schüler in den Genuss von kostenlosen, themenbezogenen Führungen, die meisten sind Grundschüler. Bei einem Besuch gestern überzeugte sich Evonik-Standortleiter Bernd Vendt davon, dass das Umweltsponsoring seines Unternehmens gut angelegt ist. Er begleitete einen Rundgang von Sophie-Scholl-Schülern. Wildparkführerin Sigrid Scherer führte Mädchen und Jungen der inklusiven Grundschule zu Wildschwein, Waschbär, Mufflon und Co.

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„Hier gibt es Biologie-Unterricht zum Anfassen“, freut sich auch Forstamtsleiter Christian Schaefer über die großzügige finanzielle Unterstützung durch Evonik. Schaefer wünscht sich, dass noch mehr Unternehmen der Region diesem Beispiel folgen und Patenschaften übernehmen. Derweil will Evonik seine Kooperation mit dem Wildpark ausbauen und ein „Umweltlabor“ für naturwissenschaftliche Experimente finanzieren.

Obwohl zu 90 Prozent Grundschulen wie die Friedrich-Ebert-Schule Klein-Auheim oder die Heinrich-Heine-Schule das Umweltbildungs-Angebot in Anspruch nehmen, gibt es auch einige weiterführende Schulen wie die Eppsteinschule, die mit 5. bis 7. Klassen von der Förderung profitieren. In Kürze nimmt eine Klasse dieser Schule an einer Führung zu den Haustieren und Beutegreifern im Wildpark teil. Aber auch Schulen aus Offenbach, Mühlheim und dem Main-Kinzig-Kreis haben schon an den unterschiedlich gestalteten Führungen teilgenommen.

Bilder: Ein Hauch Wilder Westen im Wildpark

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