Wiedereröffnung im Kurpark Wilhelmsbad steht bevor

Briefmarken zur Eröffnung des Karussells

+
Post-Pressesprecher Heinz-Jürgen Thomeczek (links) und Friedhelm Schlitt (rechts), regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post, übergaben die Karussell-Briefmarken an den Fördervereinsvorsitzenden Stefan Bahn und OB Claus Kaminsky.

Hanau - Die lang erwartete Wiedereröffnung des historischen Karussells im Kurpark Wilhelmsbad steht kurz bevor. In Presse, Funk und Fernsehen hat auch die Deutsche Post von den Feierlichkeiten gehört und sofort reagiert.

Rechtzeitig zum großen Karussellfest stiftet die Deutsche Post dem Förderverein für das Karussell im Staatspark Hanau-Wilhelmsbad e. V. zwei „Briefmarken Individuell“ zur freien Verfügung; eine 45 Cent und eine 70 Cent-Marke mit einer jeweiligen Auflage von 1 000 Stück. Beide Briefmarken zieren attraktive Karussell-Motive. Die Original-Fotos, die als Vorlage für die exklusive Marken dienen, stammen vom Fördervereinsmitglied Ernst-Thomas Pürschel. Im Hanauer Rathaus übergaben im Beisein von Oberbürgermeister Claus Kaminsky Pressesprecher Heinz-Jürgen Thomeczek und Friedhelm Schlitt, Politikbeauftragter der Deutschen Post, die Briefmarken an den Vorsitzenden des Fördervereins Stefan Bahn. Dieser plant die Marken während des Fests anlässlich der Wiedereröffnung des Karussells vom 22. bis 24. Juli zu verkaufen.

„Das sind wunderschöne Marken, die - auch auf Grund der Motive und der kleinen Auflage - zukünftig mit Sicherheit Sammlerwert haben werden“, glaubt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. „Es freut mich sehr, dass die Deutsche Post den Förderverein, der sich über so viele Jahre so tatkräftig für das Karussell eingesetzt hat, mit dieser tollen Aktion unterstützt.“ Er hoffe, dass der Verein mit dem Verkauf der Marken einen guten Erlös erziele. „Der Nennwert ist hier nicht mit dem Kurswert gleich zu setzen“, betonte auch Post-Pressesprecher Heinz-Jürgen Thomeczek. Zwar könne man mit den Marken theoretisch auch eine Postkarte oder einen Brief freimachen, doch der Sammlerwert sei natürlich viel höher anzusetzen. Politikbeauftragter Friedhelm Schlitt hat dem Fördervereinsvorsitzenden Stefan Bahn ebenfalls bereits empfohlen, die Karussell-Marken für ein Vielfaches ihres Nennwertes zu verkaufen „Der Erlös ist ja für das Karussell, also für eine gute Sache, zu der wir sehr gerne einen wertvollen Beitrag leisten.“

Bilder: Historisches Wilhelmsbader Karussell

Vereinsvorsitzender Stefan Bahn strahlte bei der Briefmarkenübergabe über das ganze Gesicht: „Die letzten Wochen waren sehr aufregend, aber auch anstrengend und das wird bis zur Wiedereröffnung auch noch so bleiben.“ Der Verein erfahre sehr viel Unterstützung von vielen Seiten, „doch diese Briefmarken sind ein wirkliches Highlight und werden dazu beitragen die Wiedereröffnung des Karussells zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen“, erklärte Bahn. Er hofft, dass sich spendierfreudige Sammer und Karussellfans für die einzigartigen limitierten Marken interessieren und sich beim Erwerb großzügig zeigen, um den Erhalt und Betrieb des Karussells zu unterstützen. (did)

Kommentare