Erörterungsverfahren beginnt am Montag

Einwände gegen den S-Bahn-Bau

Hanau - Der Bau der nordmainischen S-Bahn von Hanau nach Frankfurt wird allenthalben gefordert. Gleichwohl gibt es Einwände gegen die bisherigen Planungen. Rund 100 Bürger haben solche Einwände erhoben.

Diese beziehen sich vor allem auf den aus ihrer Sicht verbesserungsbedürftigen Lärmschutz. Insbesondere diese Einwender ruft der Hanauer Stadtrat Andreas Kowol (Grüne) auf, am Erörterungstermin für den Planungsabschnitt Hanau am Montag, 19. September, in der Kulturhalle Steinheim teilzunehmen. Zur Erörterung der Einwendungen hat das Regierungspräsidium Darmstadt in Steinheim von 20. bis 22. September mindestens drei weitere Termine angesetzt. „Wir alle wollen die neue S-Bahn, aber über das Wie ist mit der Bauherrin DB Netz noch zu reden“, so Kowol. Es seit wichtig, dass die Einwender ihr Mitspracherecht nutzten.

Die Stadt Hanau und die städtische Baugesellschaft tragen Bedenken insbesondere wegen des Lärmschutzes vor. Die Stadt bejaht den Bau der S-Bahn, fordert aber „zur Sicherung gesunder Wohnverhältnisse und einer durch Lärm ungestörten Wohnqualität weitergehenden Immissionsschutz“, insbesondere dem Stadtbild angepasste Lärmschutzwände und Schallschutzfenster. Sie drängt die Bahn auf ein verträgliches Abstimmen der Trasse mit dem Stadtbild, das Beachten des Denkmalschutzes am Bahnhof Wilhelmsbad, Sicherstellen des Brandschutzes und Vorkehrungen dafür, bei Bahnunfällen die trassennahen Brunnen des Wasserwerks Wilhelmsbad zu schonen.

Kowol setzt darauf, „dass alle Fragen und Probleme mit der Deutschen Bahn zu klären sind“. Durch den Bau der nordmainischen S-Bahn würde sich die Fahrtzeit von Hanau nach Frankfurt auf weniger als 15 Minuten verkürzen. cs.

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