Aktionswoche der Herbstferienfreizeit

Frühstück am Lagerfeuer im Wildpark

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Was ist der Unterschied zwischen Reh und Hirsch? Auch das erläutert Wildpark-Pädagogin Sabine Scholl den Kindern bei der Aktionswoche in der Alten Fasanerie.

Klein-Auheim -   Wissenswertes lernen über die Natur im Herbst, dazu viel Spiel und noch mehr Spaß, das wird den Kindern geboten, die derzeit an einer Aktionswoche im Wildpark in Klein-Auheim teilnehmen.

Die Herbstferienfreizeit „Wild im Park“ für 26 Hanauer Kinder von acht bis zehn Jahren findet noch bis Freitag in einer Kooperation zwischen Wildpark und Stadt Hanau statt. Wildpark-Pädagogin Sabine Scholl und Tierpfleger-Azubi Lars Petereit kümmern sich vormittags um den Natur begeisterten Nachwuchs, nachmittags können die Kinder im Eichenwäldchen toben und sich, beaufsichtigt von vier städtischen Betreuern, am Angebot des Spielmobils Augustinchen erfreuen. Sechs der Kinder lernen jeweils im Wechsel an den Vormittagen den Alltag des Tierpfleger-Azubis kennen, helfen ihm - so wie gestern - beim Abmisten des Mufflon-Hügels oder beim Ausmisten im Hausziegen-Gehege. Sabine Scholl bietet den anderen Mädchen und Buben derweil naturnahe Spiele an. Gestern gab es außerdem eine lehrreiche Führung zu den Tieren.

„Mit einem gemeinsamen Frühstück am Lagerfeuer oder unter der Überdachung starten die Kinder in den Tag“, erläutert Victoria März, Sozialpädagogin vom städtischen Familien- und Jugendzentrum Wolfgang. Dann sind die Mädchen und Jungen im Wildpark unterwegs, am Montag zum Start etwa bei einer „Wildpark-Rallye“. Gestern eröffnete Sabine Scholl mit einem Quiz über das Winterverhalten der Tiere den Tag in der herbstlichen Natur. Dabei ging es um Winterschlaf, Winterstarre oder den Vogelzug. Am Waschbären-Gehege wurden dann die putzigen Kerle beim Fressen beobachtet, ehe die Kinder zum „Waschbär-Höhlenspiel“ eingeladen wurden. Am Rotwildgehege erläuterte Scholl anhand von Exponaten die Unterschiede zwischen Reh und Hirsch bevor die Mufflons gefüttert werden durften.

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„Die Ferienspielwoche war sehr schnell ausgebucht. Hier können die Kinder spielerisch lernen, sind den ganzen Tag in freier Natur in Bewegung und erfahren viel über das Verhalten der Tiere“, hat Victoria März festgestellt. Falls es in der zweiten Wochenhälfte regnen sollte, haben die Betreuer mit Kreativangeboten, etwa dem Bemalen eines Stoffbanners oder dem Herstellen von verschiedenen Druckbildern, Vorsorge getroffen. Die Ferienspielwoche geht am Freitag mit einer Abschiedsfeier zu Ende, zu der auch die Eltern eingeladen sind. (hoh)

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