Haft für Messerstecher

Mann ersticht Ehefrau, weil sie "zu viel redete"

Hanau - Weil sie "zu viel geredet" habe, ist eine Frau brutal am Küchentisch erstochen worden - der geständige Ehemann muss nun lange Zeit hinter Gitter.

Nach den tödlichen Messerstichen wurde er wegen Totschlags zu sieben Jahren Haft verurteilt, wie das Gericht bestätigte. Der 66-Jährige hatte der Polizei gestanden, die Bluttat begangen zu haben und als Motiv die Redseligkeit seiner Gattin genannt.

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Der Täter hatte nach Gerichtsangaben seine 53 Jahre alte Ehefrau am Abend des 17. Februar in der Wohnung erstochen. Drei Küchenmesser steckten bis zum Schaft im Oberkörper der tot am Tisch sitzenden Frau, als die Polizei eintraf. Die Klingen landeten im Zwerchfell, Bauch und Herzen. Er selbst hatte die Polizei alarmiert und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Dass der Angeklagte bei der Tat einen Alkoholpegel von rund drei Promille hatte und im Blut eine hohe Dosis Antidepressiva festgestellt wurde, half ihm auch nicht für eine geringere Strafe. Er wurde als voll schuldfähig eingeschätzt. Die Medikamente hatte er laut Gericht vermutlich nach der Tat genommen. Im Prozess machte er keine Angaben mehr zur Tat. (dpa)

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