5. Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival

Abgedreht in der Bundesliga

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Veranstalter, Kooperationspartner und Sponsoren freuen sich auf die Beiträge, die noch bis Ende November beim 5. Jugend-Kurzfilmfestival eingereicht werden können. 

Hanau - Das Thema Fußball ist derzeit dank EM in aller Munde. Und so durfte ein Prise Fußball auch gestern bei der Pressekonferenz zum 5. Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival „Jung & Abgedreht 2016“ nicht fehlen. Von Laura Hombach 

Während OB Claus Kaminsky erklärte, das Festival sei in seinem fünften Jahr quasi in der Bundesliga angekommen, hat Doris Plag von der das Festival veranstaltenden Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hanau bereits die Champions League vor Augen. Einig waren sich indes alle Beteiligten, dass das Festival in den fünf Jahren seines Bestehens stetig an Qualität und Quantität zugelegt hat. Jugendliche und junge Menschen aus ganz Deutschland (im letzten Jahr gab es gar eine Teilnehmerin aus der Schweiz) beteiligen sich inzwischen an dem Festival. Sie lieferten mit ihren Kurzfilmen den „wunderbaren Beleg dafür, wie sich die Jugend mit aktuellen Themen der Gesellschaft auseinandersetzt“, erklärte Kaminsky. Das Festival gebe jungen Menschen die Gelegenheit, Dinge, die sie beschäftigen, auf die große Leinwand zu bringen, sagte AWO-Mitarbeiterin Anna Jagust.

Wichtiges Anliegen der Veranstaltung st es dabei auch, den Teilnehmern eine Chance zur Schulung ihrer Medienkompetenz zu bieten. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen gleich von Anfang an die Möglichkeit bieten, sich kompetent aufzustellen“, so Kaminsky. Das Festival biete dazu sicherlich nicht die alleinige, aber eine gute Möglichkeit. Von der Bedeutung des Festivals überzeugt zeigte sich auch Jens Gottwald von der städtischen Baugesellschaft Hanau, die in diesem Jahr als Hauptsponsor fungiert.

„Die große Resonanz feuert uns an, es noch besser zu machen“, erklärte Plag. Und so gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen: Eine eigene Kategorie „Regionale Helden“ soll dafür Sorge tragen, dass trotz bundesweiter Beteiligung die Talente aus der Region nicht zu kurz kommen. Hier erhalten Filme eine Chance, die von der Jury nicht in den Wettbewerb aufgenommen wurden, weil sie den Kriterien - etwa im Hinblick auf die Filmlänge oder Mindestalter des Bewerbers - nicht entsprechen. Die in dieser Kategorie ausgewählten Beiträge werden im Vorprogramm des Festivals gezeigt. Zudem wird unter 14-Jährigen die Möglichkeit geboten, in den Sommerferien bei einem Workshop in Kooperation mit dem Medienzentrum Offener Kanal RheinMain (MOK) das Filmemachen zu erlernen. Anmeldungen hierfür nimmt das MOK unter 069/82369102 oder info@mok-rm.de entgegen.

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Der eigentliche Wettbewerb ist in vier Kategorien unterteilt: 14- bis 17-jährige sowie 18- bis 27-jährige Amateurfilmer, Musikvideos und Young Professionals. Die vorgegebene Filmlänge beträgt fünf Minuten, dabei sind alle Genres vom Spielfilm bis zur Dokumentation gefragt. Abgabeschluss ist der 30. November. Bewerben kann man sich direkt über die Internetseite www.jungundabgedreht.de. Beurteilt werden die Beiträge von einer siebenköpfigen Fachjury. Zu sehen sind die ausgewählten Filme dann am Festivaltag, dem 29. Januar 2017, im Kinopolis, das  seit Bestehen Kooperationspartner des Festivals ist.

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