Schlemmer- und Bauernmarkt mit regionalen und internationalen Spezialitäten

Ein Hauch von Frankreich in Hanau

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Käse aus Frankreich und der Region gehörten zu den Spezialitäten auf dem 18. Schlemmer- und Bauernmarkt in der Hanauer Altstadt. Ein Trödelmarkt im Fronhof rundete das Angebot ab.

Hanau - Schlemmen und Stöbern war am Sonntag angesagt beim 18. Schlemmer- und Bauernmarkt mit angeschlossenem Trödelmarkt der Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt. Von Dieter Kögel 

Zwischen Schlossplatz und Altstädter Markt hatten sich wieder regionale und internationale Anbieter ausgefallener Spezialitäten eingefunden, um das Herz der vielen Feinschmecker aus Hanau und Umgebung höher schlagen zu lassen. Längst ist der Ruf des Marktes über die Hanauer Stadtgrenzen hinausgedrungen. Kein Wunder, denn neben Wurstwaren aus Vogelsberg und Rhön, erlesenen Gewürzpflanzen und -Knollen, Cremes, Pasten, Aufstrichen und würzigen Backwaren locken am Goldschmiedehaus Aussteller aus Frankreich mit ihren Produkten. Käse und Wurst vor allem, hergestellt und gewürzt nach den jeweils regionalen Traditionen.

Die angebotenen Probierstückchen überzeugten meist sofort und die Verkäufer konnten danach die Käsestücke für den Verkauf abschneiden oder verschiedene Wurstsorten für die Kunden verpacken. Wer mit dem Essen nicht bis zu Hause warten wollte, der war ebenfalls zwischen Schlossplatz und Altstädter Markt richtig. Weißwein, Rotwein und Rosé gab es im Ausschank, dazu frischen Flammkuchen. Gebackene Pilze im Teig waren ebenso gefragt wie das Grillgut aus der Region.

Der Bauern- und Schlemmermarkt erwies sich auch bei nicht so geeignetem Wetter als Entdeckungsreise. Nicht nur in kulinarischer Hinsicht. Der angeschlossene Trödelmarkt im Fronhof war auch einen Ausflug wert und manche schönen Stücke wechselten nach kurzen Preisverhandlungen ihren Besitzer. Dass später sogar die Sonne hervorkam, das freute auch zwei Damen aus Aschaffenburg an ihrem Stand. „Wir kommen immer gerne nach Hanau“, sagen sie. Denn dort sei die „Geiz-ist-Geil-Mentalität“ weniger verbreitet als anderswo. Dass es auf die Dauer trotzdem irgendwie „saukalt“ war, steckten die beiden locker weg. Und gegen die Kälte gab es ja wenige Meter weiter auf dem Schlossplatz das geeignete Gegenmittel aus eigener Kelterei: Heißer Apfelwein. Und während der schnell abkühlte, behielt der Weißwein bei der Kälte wenigstens seine optimale Trinktemperatur.

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