Begehrte Kutschfahrten

Historisches Karussell zieht weiter Besucher an

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Auch am gestrigen Sonntag erwies sich das historische Karussell als Publikumsmagnet. Wer mitfahren wollte, musste sich zunächst in die Warteschlange einreihen.  

Hanau - Der spontane Vorstandsbeschluss des Karussell-Fördervereins, das historische Wilhelmsbader Karussell am gestrigen Sonntag noch einmal in Gang zu setzen, er hatte sich in und um Hanau wohl wie ein Lauffeuer verbreitet.

Zu hunderten standen die Gäste Schlange und warteten geduldig auf ein Ticket und den begehrten Platz in einer der vier Kutschen. Schon früh waren die Mitglieder des Fördervereins und die technische Abteilung der Familie Hollenbach, die für den Karussellbetrieb autorisiert ist, gestern vor Ort. Denn Saubermachen war am Morgen angesagt, wie es aus Kreisen des Fördervereins hieß. Den Karussellboden kehren und saugen, den Boden der Kutschen reinigen. Denn rund 4 400 Paar Schuhe hatten am Eröffnungswochenende einiges an Steinchen und Schotter eingebracht.

Und als auf der Kultoursommerbühne der erste Chor seinen Auftritt hatte, da startete auch das Karussell seinen Betrieb. Nicht nur die Fahrten waren gefragt, sondern auch die einfache Ansicht von außen. Dicht gedrängt standen die staunenden Gäste an den Gittern, Fotoapparate klickten, Handybilder wurden gleich per „Whats App“ wohin auch immer geschickt und mit Freunden und Bekannten geteilt.

Bilder: Historisches Wilhelmsbader Karussell

Durch die transparenten Abschnitte des schützenden Vorhangs rund um das Karussell können Pferde und Kutschen auch weiterhin bestaunt werden. Nur Fahrten wird es erst am „Tag des offenen Denkmals“ am 11. September von 12 bis 17 Uhr wieder geben. Die gleiche Betriebszeit ist für das Federweißenfest am 3. Oktober vorgesehen, und während des Martinsfestes ziehen Kutschen und Pferde am 5. November von 14 bis 19 Uhr ihre Kreise und am Sonntag, 6. November, von 13 bis 18 Uhr. (dk)

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