Aufgenommen mit der Band „Die Söhne Heusenstamms“

HSG Hanau mit neuer Hymne in der dritten Liga

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„Goldene Zeiten“ besingen die Handballer der HSG Hanau in ihrer neuen Vereinshymne, die sie am Mittwochabend gemeinsam mit der Band „Die Söhne Heusenstamms“ im Tonstudio von United Powerfields aufgenommen haben.

Hanau - Was Fußballgrößen wie Franz Beckenbauer, Sepp Meier oder Rudi Völler einst recht war, ist den Handballern der HSG Hanau billig. Sie haben ihr Gesangstalent entdeckt und in einem Hanauer Tonstudio gemeinsam mit der Band „Die Söhne Heusenstamms“ eine HSG-Hymne aufgenommen. Von Holger Hackendahl

Die Handballer der HSG Hanau haben am Mittwochabend für ihre Premieren-Saison in Deutschlands dritthöchster Handball-Liga im Studio von „United Powerfields“ die neue Vereinshymne „Goldene Zeiten“ aufgenommen. Das eingängige Lied soll bei einem der nächsten Heimspiele – der genaue Termin steht noch nicht fest – in der Main-Kinzig-Halle präsentiert werden, sagt HSG-Sprecher Thomas Tamberg. Den musikalischen Rahmen liefern „Die Söhne Heusenstamms“, ein junges, seit 2012 bestehendes hessisches Mundart-Trio, das sich in der Region bereits einen guten Namen gemacht hat.

Produzent Falk Bröhning spielte zunächst mit den Musikern Timo Hartmann (20 Jahre), Nico Grasmück (26) und Marius Zengerle (25) die Instrumentalbegleitung (Gitarre und Cajon/Percussion) der beiden Strophen ein. Dann stießen die Drittliga-Handballer hinzu – ihnen war die Vorfreude auf diesen besonderen Termin anzumerken. Den Text der Hymne mit dem Refrain „Ach wie schee – HSG. Wir wolln euch kämpfen sehn...“ hatten sie bereits gekannt, nun sangen sie ihn erstmals gemeinsam. Und anschließend ging es dann nochmal in Vierergruppen ins Tonstudio, um die Hymne, wie es HSG-Sprecher Tamberg ausdrückte, „mit ihren Stimmchen zu veredeln“.

Tamberg war es auch, der „die Söhne Heusenstamms“ im Vorfeld für die Idee einer HSG-Vereinshymne begeister konnte. Hilfreich war dabei, dass Sänger und Gitarrist Timo Hartmann Handball-afin ist. „Er hat ein paar Eckpunkte über die HSG bekommen und daraus einen wirklich knuffigen Liedtext gemacht“, freut sich Tamberg. „Mit dem Lied wollen wir die Leistung unseres Teams und den Handballsport der Öffentlichkeit näher bringen“, erläutert Rudolf Werner vom HSG-Vorstand, der das Ressort Sponsoring verantwortet. „Durch die weiteren Busfahrten in der 3. Liga haben wir auch gestiegene Kosten“, hofft Werner auf weitere Unterstützung. So tritt das Team morgen zum Auswärtsspiel in Springe an.

„Die Söhne Heusenstamms“ haben ihren Ursprung im Karneval Klub Disharmonie (KKD) Heusenstamm. Mit ihrem Hit „Äppelwoi-Cola“ haben sie auf Youtube bereits einen veritablen Erfolg hingelegt. Seine Lieder singt das junge Trio, das mittlerweile Auftritte im ganzen Rhein-Main-Gebiet hat, in hessischem Dialekt. „Unsere Lieder bewegen die Lachmuskeln oder das Herz – und im besten Fall beides“, sagt Timo Hartmann.

Bilder: Gelungene Heimpremiere für HSG Hanau

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