In Hanau lebende Künstlerin ist eine von vier Preisträgern

Kreis-Kulturpreis für Merja Herzog-Hellstén

Main-Kinzig-Kreis - Der Kulturpreis 2016 des Main-Kinzig-Kreises geht an die Hanauer Künstlerin Merja Herzog-Hellstén und den Musiker Peter Back (Linsengericht). Den Förderpreis erhält der junge Komponist Philipp Christoph Mayer (Gelnhausen).

Bekommt den Kulturpreis: Merja Herzog-Hellstén.

Ein Sonderpreis geht an den Kleinkunstkreis Märzwind e. V. aus Wächtersbach. Diese Entscheidung der Kulturpreis-Jury teilte der Kreis gestern mit. Insgesamt 18 Vorschläge hatten die Mitglieder der neu zusammengestellten Jury in diesem Jahr auszuwerten. Die im finnischen Lohja geborene und in Hanau lebende freischaffende Künstlerin Merja Herzog-Hellstén ist seit vielen Jahren als Bildhauerin tätig und präsentierte bei zahlreichen Ausstellungen unter anderem in Deutschland, Frankreich, USA, Senegal und Südkorea ihre Werke. Eine Vielzahl an internationalen Stipendien und Auszeichnungen wurden ihr als Anerkennungen für ihre künstlerisch hervorragenden Arbeiten zuteil. Im Fach Bildhauerei ist sie eine vielgefragte Dozentin. „Merja Herzog-Hellstén beeindruckt mit Perfektion, Brillanz und Artistik und ist dank ihrer internationalen Reputation ein Aushängeschild für Spitzenleistungen des Kunstschaffens im Main-Kinzig-Kreis“, meint Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Heinz Schilling.

Als Produzent, Komponist, Arrangeur, Musiker und Pädagoge erhält Peter Back aus Linsengericht den Kulturpreis in der Sparte Musik. Der exzellente Saxophonist gründete mehrere renommierte Ensembles, darunter das hr-Jazzensemble, das Main-Kinzig-Jazz-Quartett und die Bigband 17m und gestaltete zahlreiche Konzerte sowie CD-, Funk- und Fernsehproduktionen.

Der Nachwuchsförderpreis geht an den jungen Gelnhäuser Komponisten, Pianisten und Schlagzeuger Philipp Christoph Mayer. Er ist 22 Jahre alt und studiert derzeit an der Münchener Musikhochschule Komposition. Im Rahmen zweier Auslandssemester im Pariser „Conservatoire nationale superiér de musique et danse“ absolvierte er die dortigen Prüfungen mit Bestnoten. Für seine Kompositionen erhielt er bereits zahlreiche Anerkennungen und Preise.

Ein Sonderpreis wird an den Kleinkunstkreis Märzwind aus Wächtersbach vergeben. „Märzwind steht seit langer Zeit für Kleinkunstveranstaltungen und Ausstellungen auf hohem Niveau und mit viel Weitblick“, lobte Kreis-Kulturdezernentin Susanne Simmler. Die Kulturinitiative besteht seit 1984 und ist somit seit über 30 Jahren „ein verdienstvoller Kulturanbieter und -vermittler im Main-Kinzig-Kreis“. Die Kulturpreisverleihung findet am Mittwoch, 2. November, um 19 Uhr im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen statt. (did)

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