Morgens und abends weniger Starts und Landungen

MKK fordert Verlegung von Flügen

Hanau - Der Main-Kinzig-Kreis und die Städte Hanau, Maintal und Neu-Isenburg setzen sich dafür ein, dass Flüge, die derzeit in den Randstunden des geltenden Nachtflugverbots (23 bis 5 Uhr) stattfinden, verlegt oder ganz gestrichen werden.

Ziel sei die Reduzierung der Starts und Landungen abends und am Morgen, hieß es gestern bei einer Pressekonferenz in Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis). Der Kreis und die drei Kommunen berufen sich auf ein Gutachten, wonach Flüge zwischen 22 und 23 Uhr bzw. 5 und 6 Uhr durchaus in andere Zeiten verlegt werden könnten. 30 bis 40 Flüge seien derzeit allein in der Stunde ab 5 Uhr zu verzeichnen.

Hanaus Umweltdezernent Andreas Kowol (Grüne) kritisierte, dass die so genannten Lärmpausen mit wechselnder Nutzung der Landebahnen nichts gebracht hätten. Ihren Vorstoß wollen der Main-Kinzig-Kreis und die drei Städte bei der nächsten Sitzung der Fluglärmkommission vorbringen. (cs)

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