Täter in Maintal geschnappt

Neue Betrugsmasche mit nicht bestellten Päckchen

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Symbolbild

Maintal/Hanau - Vor einer weitgehend noch unbekannten Betrugsmasche warnt aktuell die Hanauer Kriminalpolizei und bittet insbesondere die Bevölkerung im Main-Kinzig-Kreis um Vorsicht. Dabei geht es um nicht bestellte Päckchen.

Am vergangenen Freitag (30. September) nahmen die Ermittler fünf junge Männer aus Maintal im Alter zwischen 15 und 19 Jahren vorläufig fest. Die Verdächtigen sollen in den letzten Wochen im Internet auf den Namen ihrer Opfer eine Reihe hochwertiger Waren, wie zum Beispiel Parfums oder Elektroartikel bestellt haben. Anfangs fingen die Täter die Paketzusteller am Liefertag kurz vor der Zieladresse ab und nahmen die Sendungen selbst entgegen. Nachdem sich jedoch einige Fahrer nicht mehr auf diese Masche einließen und die Sendungen direkt zur Haustür brachten, wechselten auch die Betrüger ihre Methode: Kurz nach der Zustellung klingelten sie einfach bei ihren Opfern und gaben sich in einzelnen Fällen als Kollegen des Zustellers aus oder gaukelten vor, der „richtige“ Empfänger zu sein. Da die Geschädigten tatsächlich keine Waren bestellt hatten, wurden sie nicht weiter misstrauisch und händigten die Sendungen arglos wieder aus. Das böse Erwachen kam dann einige Zeit später, als eine Rechnung oder sogar eine Mahnung ins Haus flatterte.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Hanauer Kriminalbeamten waren die Täter vor allem in Maintal, Schöneck und Niederdorfelden aktiv. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie auch in umliegenden Kommunen ihr Unwesen trieben. Wie die Täter an die Adressen der Geschädigten gelangten, steht bisher nicht fest. Die Ermittler bitten deshalb alle Betroffenen, die Opfer dieser Masche geworden sind, sich umgehend an die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06181/100-123 zu wenden. (dr)

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