Stadt Hanau geht bei Suche nach Geldquellen neue Wege

Per Online-Voting mehr Mittel für Spielplatz?

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Einen traurigen Anblick bietet derzeit der Spielplatz an der Grimmelshausenstraße. Doch das soll sich ändern. Eine Neugestaltung steht an. Um dafür noch mehr Geld zu bekommen, beteiligt sich die Stadt an der Fanta Spielplatz-Initiative und hofft dabei auf Unterstützung beim Online-Voting.

Hanau - Ein Schaukelgerüst ohne Schaukeln, eine Seilbahn ohne Laufkatze und ein verschmutzter Sandkasten. Viel mehr gibt es auf dem Spielplatz am Ende der Grimmelshausenstraße nicht zu sehen. Doch das soll sich ändern.

Im Rahmen der Erneuerung des Spielplatzes hat sich die Stadt Hanau bei der „Fanta Spielplatz Initiative“ beworben. Diese Initiative setzt sich seit fünf Jahren mit Partnern wie dem Deutschen Kinderhilfswerk für die Sanierung von Spielplätzen in ganz Deutschland ein. Um eine möglichst hohe Gewinnsumme zu erzielen ist die Hilfe von Hanauerinnen und Hanauern gefragt. Während der Votingphase von Montag, 11. Juli, bis Sonntag, 7. August, müssen so viele wie möglich für den Spielplatz in der Grimmelshausenstraße stimmen. Auf den Internet- und Facebookseiten der Fanta Spielplatz Initiative und des Deutschen Kinderhilfswerks ist dies möglich. Jeden Tag aufs Neue können Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme geben. Der Spielplatz mit den meisten Stimmen erhält ein Preisgeld von 20.000 Euro. Die ersten 100 Plätze werden prämiert. „Mit dem gewonnen Geld könnten wir den Kindern mehr ihrer Wünsche erfüllen“, so Stadtrat Andreas Kowol. Insgesamt haben sich 400 Gemeinden und Kommunen mit einem Spielplatz beworben.

Abgestimmt werden kann auf

www.facebook.de/fantaspielspass

www.spielplatzinitiative.fanta.de 

www.dkhw.de/spielplatzinitiative

Um die individuellen Wünsche der Kinder zu berücksichtigen, ist das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Hanau mit Kindern aus dem Stadtteilzentrum Süd-Ost über den Spielplatz gegangen. Mit einem Fragebogen ausgestattet, gaben die Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren an, was ihnen auf dem Spielplatz fehlt, was ihnen gefällt und was sie verändern möchten. „Die Auswertung hat ergeben, dass sich viele Kinder eine Reifenschaukel, eine Drehscheibe und ein Klettergerüst wünschen“, sagte Carolin Kornberger vom Kinder- und Jugendbüro Hanau. Der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service prüft nun zusammen mit einer Landschaftsarchitektin, inwieweit die Wünsche der Kinder umsetzbar sind. Damit die Wünsche der Kinder bestmöglich umgesetzt werden können, ist es wichtig, dass so viele wie möglich am Voting teilnehmen. (did)

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