3,1 Millionen Euro werden an Nürnberger Straße investiert

Parkhaus-Sanierung geht in die zweite Phase

Hanau - Nachdem die Hanauer Parkhaus-Gesellschaft (HPG) im vorigen Jahr im Parkhaus Nürnberger Straße die Ebenen 8 bis 14 saniert hatte, ist nun der zweite Bauabschnitt bis Ebene 7 in vollem Gang. Bis zum Spätsommer diesen Jahres sollen die Arbeiten beendet sein.

Fußgängerwege werden im Parkhaus Nürnberger Straße farblich markiert, um die Sicherheit zu erhöhen.

„Mit einer neuen Fassade und erstmals mit einem Dach über den bisher ungeschützten oberen Stockwerken werden wir ein städtebauliches Ausrufezeichen setzen“, verspricht Geschäftsführer Jens Gottwald. 3,1 Millionen Euro gibt die Hanauer Parkhaus-Gesellschaft für die gesamte Sanierung des Hauses mit 356 Einstellplätzen aus. Die werden wegen der Abmessungen zwischen den Stützpfeilern zwar nicht breiter. Aber mit so genannten Parkteppichen sind die Flächen, auf welche die Autos passen, kundenfreundlicher gekennzeichnet. Breitere Abstellplätze für Menschen mit Kindern sowie Behinderte mit Rollstuhl sind an Stellen angebracht, wo mehr Platzbreite möglich ist.

Mit der Sanierung steigt die Zahl der Behinderten-Parkplätze von zwei auf acht, die der Eltern-Kind-Parkplätze von drei auf 15 und die der Frauen-Parkplätze von sechs auf 18. Hinzu kommen sechs Abstellplätze mit Ladestationen für Autos mit Elektromotor. Für Menschen mit Rollstuhl oder Kinderwagen haben die Bauarbeiter hinderliche Kanten abgeschrägt und werden an der Ausfahrt in der Salzstraße noch einen Fußweg verbreitern. Barrierefrei, nämlich entsprechend niedrig, sind jetzt auch die Zahlautomaten angebracht.

Zum Kundenservice zählen auch rund 50 entschärfte sogenannte Schrammborde an den Auf- und Abfahrrampen. Die Betonkanten dort sind so abgerundet worden, dass Parkhaus-Nutzer sie künftig besser ohne Kratzer am Fahrgestell mit dem Auto passieren können.

Wie im ersten Bauabschnitt 2015 werden auch jetzt Etagendecken und Fahrbahnen ertüchtigt. Dabei werden lose Betonteile entfernt, die Lücken gefüllt und geglättet. In der fünften Parkebene hat die HPG über den darunter liegenden Geschäften leichteren Gussasphalt statt Beton auf der Fahrbahn aufbringen lassen. Schall- und Brandschutz werden verbessert, die Abwasserrohre erneuert. Wege sind klar mit Farbe auf der Fahrbahn gekennzeichnet, damit Fußgänger sich sicherer fühlen können. Verbessern wird die HPG auch die Beschilderung.

Die Arbeiten finden während des vollen Parkbetriebs statt. „Die Sanierung tut der Beliebtheit des Parkhauses keinen Abbruch, wie die Nutzerzahlen zeigen“, so Geschäftsführer Gottwald abschließend.

did

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