CDU-Generalsekretär und Bundestagsabgeordnete

Peter Tauber lobt Einsatz für Flüchtlinge

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Peter Tauber

Hanau - Der CDU-Generalsekretär und Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber besuchte die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Hanau, die von den Johannitern betrieben wird.

Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Vertreter des Regierungspräsidiums Gießen führten Tauber über das weitläufige Gelände. Insgesamt umfasst die Einrichtung auf dem Gelände der Sportsfield Housing Area 1692 Plätze, derzeit seien 514 davon belegt. Bei seinem Rundgang warf Tauber nicht nur einen Blick in die zweckmäßig eingerichteten Wohnungen, sondern schaute auch in der Kleiderkammer, der Essensausgabe, der Unfallhilfestelle sowie in den Unterrichtsräumen vorbei. Dort lernen die Bewohner – vom Kind bis zum Erwachsenen – die deutsche Sprache. „Es hat mich beeindruckt, mit welcher Freude alle bei der Sache sind“, so Tauber. Lobende Worte fand er auch für die Grundhaltung der Johanniter, die für Offenheit nach innen und außen stehen und in der Hanauer Einrichtung ein „Klima der Toleranz“ schaffen wollen. Breiten Raum nimmt dabei auch die psychosoziale Beratung der Flüchtlinge ein, die oft traumatische Erlebnisse hinter sich haben.

Im Gespräch mit dem Bundespolitiker berichteten die Mitarbeiter, wie sich die Arbeit vor Ort seit den intensiven Anfangstagen im vergangenem Herbst entwickelt und eingespielt hat. Dabei wurde deutlich, mit wie viel Herzblut und großem Engagement die Kommunen, Hilfsdienste und natürlich die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer diese große Herausforderung gemeistert haben.

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Tauber lobte auch die „hervorragende Leistung“ der hessischen Landesregierung und der Landesverwaltung „Unser Land kann stolz auf das gemeinsam Erreichte sein. Das lässt mich auch positiv in die Zukunft blicken, denn die eigentliche Aufgabe, die Integration der Menschen, die in unserem Land Schutz suchen und von denen zumindest ein Teil auch bleiben wird, liegt noch vor uns“, betonte Tauber.

Allerdings gab es von Seiten der Flüchtlingshelfer auch Kritik. Insbesondere die aus Sicht der Helfer bislang nicht ausgeschöpften Synergieeffekte zwischen der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes und der kommunalen Flüchtlingsunterkunft der Stadt Hanau, die in direkter Nachbarschaft liegt, waren ein Thema. Tauber: „Wir müssen uns immer wieder selbstkritisch hinterfragen, wo Bürokratie Not tut und wo wir flexibel bleiben müssen, um ganz pragmatisch Möglichkeiten der Kooperation zu nutzen und neue Probleme meistern zu können.“ Auch dafür wolle er sich in Wiesbaden und Berlin weiter einsetzen. (did)

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