Es entsteht etwas Besonderes

Richtfest am Steinheimer Einkaufszentrum „Rondo“

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Aus luftiger Höhe dankte Polier Thomas Gaisreiter beim gestrigen Richtfest allen an der Entstehung des Steinheimer „Rondos“ Beteiligten.

Steinheim - Vom Schandfleck zum repräsentativen Eingangstor in Steinheim: Auf dem ehemaligen Möbel-Erbe-Areal gehen die Arbeiten für das Nahversorgungszentrum „Rondo“ zügig voran. Gestern Nachmittag wurde mit rund hundert Gästen Richtfest gefeiert. Von Laura Hombach 

Dabei war mit dem Grundgerüst des 15.000 Quadratmeter großen Daches der wohl markanteste Teil des neuen Nahversorgungszentrums bereits deutlich erkennbar. Auf dem 37.500 Quadratmeter großen Gelände soll ein kleiner See mit Gastronomie zum gestalterischen Herzstück werden, Läden und Märkte sich in Ellipsenform gruppieren und in der Mitte Raum für 330 Parkfläche geschaffen werden.

Dabei werden die markant geschwungene Architektur sowie die aufwändige hölzerne Dachkonstruktion das „Rondo“ zu etwas ganz Besonderem machen, darin waren sich gestern Mittag alle Festredner einig. „Hier wird etwas Unverwechselbares, Fulminantes entstehen“, erklärte Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Erleichtert zeigte sich der OB, dass das Stadtbild mit dem Bauprojekt endlich vom jahrelangen Schandfleck der Möbel-Erbe-Ruine befreit werde. Zudem habe die Schoofs Immobilien GmbH als Bauherr aber mit ihren Plänen auch genau dem Wunsch der Stadt entsprochen, für diesen wichtigen Eingangsbereich in die Stadt etwas Besonderes zu schaffen. „Wir als Stadt wollen jede Chance nutzen, um ein Profil und Identität zu schaffen“, so der OB. Kaminsky dankte der Schoofs GmbH und dem von ihr beauftragten Architekturbüro Rathke aus Wuppertal dafür, dieses Ansinnen mit ihren Planungen für das neue Nahversorgungszentrum Realität werden zu lassen.

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Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Bauherr den Mut habe, ein solch ungewöhnliches Projekt bei der Verwaltung vorzustellen und es schließlich auch zu realisieren, erklärte Architekt Markus Rathke. Dabei hatte die Schoofs GmbH aber anscheinend von Anfang an den richtigen Nerv getroffen. „Herr Younis, wann können sie das bauen?“, zitierte Rathke die Reaktion von OB Kaminsky auf die erste Präsentation der Baupläne bei der Verwaltung. Mohamed Younis, Geschäftsführer der Schoofs Immobilien GmbH, nutzte denn auch seinerseits das gestrige Richtfest, um nicht nur allen am Bau Beteiligten, sondern auch der Stadt Hanau und OB Kaminsky zu danken. „Ohne sie wären wir noch gar nicht so weit. Wir konnten das Projekt nur so realisieren, weil sie von der Architektur überzeugt waren“, erklärte Younis.

Auch die künftigen Mieter des Rondo waren zum Richtfest gekommen. „Sie bekennen sich auf lange Sicht zum Standort Steinheim“, erklärte Younis mit Blick auf die Mietverträge mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren. Ein klares Bekenntnis zum Standort hatte Anfang September auch die Hamborner Reit AG aus Duisburg abgelegt und das noch nicht fertiggestellte Einkaufszentrum für 37,45 Millionen Euro von der Schoofs GmbH erworben.

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Ankermieter auf der rund 12.800 Quadratmeter großen Mietfläche werden Rewe und Aldi sein. Komplimente und Dank an die Stadt Hanau überbrachte so auch Expansionsmanager Bernd Föll im Namen der Rewe-Gruppe. Das Unternehmen sei mit dem Standort Hanau sehr zufrieden. „Wir freuen uns, dass wir in Hanau nun ein solches Highlight kriegen, zu dem sicherlich Leute aus dem gesamten Bundesgebiet hinfahren, um sich anzuschauen, wie das gemacht wurde“, schwärmte Föll.

Einen weiteren Dank an alle am Bau Beteiligten - diesmal aus luftiger Höhe - gab es schließlich noch von Polier Thomas Gaisreiter von der Firma Grossmann Bau aus Rosenheim, die für die Dachkonstruktion des „Rondos“ verantwortlich zeichnet. Erneuten Grund zum Feiern wird es an der Otto-Hahn-Straße im nächsten Frühjahr geben, dann soll das „Rondo“ eröffnet werden.

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