66-jähriger Ehemann ab Freitag vor Gericht

„Sie redete zu viel“: Prozess um Totschlag startet 

Klein-Auheim - Ab Freitag, 5. August, muss sich vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Hanau ein 66-Jähriger verantworten, dem zur Last gelegt wird, am 17. Februar diesen Jahres seine Ehefrau mit drei Küchmessern niedergestochen und getötet zu haben.

Die Tat ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus an der Klein-Auheimer Eisenbahnstraße und hatte für große Betroffenheit im Stadtteil gesorgt. Die Staatsanwaltschaft Hanau wirft dem 66-Jährigen Totschlag vor. Er hatte mit drei aus einem Messerblock stammenden Küchenmessern auf seine auf einem Stuhl sitzende Frau eingestochen. Dabei fügte er ihr schwerste Verletzungen im Hals- und im Brustbereich zu, so dass für die Frau jede Hilfe zu spät kam und sie augenblicklich verstarb. Der Angeklagte war zum Tatzeitpunkt erheblich alkoholisiert. Als Motiv für seine Bluttat gab er gegenüber der Polizei an, seine Frau habe zuviel geredet. Für den Prozess sind zunächst fünf Verhandlungstage angesetzt. did

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Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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