Änderungen auf Staustrecke vor dem Hanauer Kreuz

Standstreifen als zusätzliche Fahrspur auf der B43a 

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Zu Hauptverkehrszeiten wird der B43a-Abschnitt vor dem Hanauer Kreuz regelmäßig zur nervigen Staustrecke. Die Umwandlung des Standstreifens in eine Fahrspur soll Abhilfe bringen. 

Hanau - Es ist der neuralgischste Straßenabschnitt in Hanau: Der Bereich am Hanauer Kreuz. Im Feierabendverkehr bilden sich auf der B43a Richtung Langenselbold vor dem Kreuz mitunter kilometerlange Staus. Von Christian Spindler 

Insbesondere am Freitagnachmittag sind sie mitunter so lang, dass auch in den angrenzenden Stadtbereichen wie in Steinheim die Straßen verstopft sind, weil Autofahrer eine Umfahrung Richtung Nordsosten suchen. Seit langem sinnt man auf Abhilfe, auf die auch die Stadt Hanau in der Vergangenheit immer wieder gedrängt hat. Nun will Hessen Mobil, die Straßenbehörde des Landes, die Situation auf der B 43a zwischen Wolfgang und Hanauer Kreuz durch eine geänderte Verkehrsführung verbessern. Die schon im Februar angekündigte Maßnahmen sollen „voraussichtlich ab Anfang Juni“ umgesetzt werden, teilt Cornelia Höhl von Hessen Mobil auf Anfrage unserer Mediengruppe mit.

Von diesen Änderungen verspricht sich Hessen Mobil einen besseren Verkehrsfluss in dem problematischen und zum Teil auch unfallträchtigen Abschnitten rund um das Hanauer Kreuz:

  • Bisher wird der Autoverkehr im Bereich der Ausfahrt der B43a aus Süden kommend zur A66 in Richtung Frankfurt getrennt geführt. Für jede Fahrtrichtung gibt es einen Fahrstreifen. Problem: Der gesamte Verkehr in Richtung Fulda beziehungsweise Dortmund konzentriert sich auf nur eine Fahrbahn.

Folge: „Insbesondere durch nach links wechselnde Lastwagen kommt es hier nicht nur zu Verkehrsspitzenzeiten zu Konfliksituationen“, so Hessen Mobil. Es staut sich; zum Teil kilometerlang. Künftig soll auch der Seitenstreifen, dessen Asphaltdecke erneuert wird, genutzt und als Fahrspur markiert werden. Der Verkehr Richtung Fulda und Dortmund wird somit künftig auf zwei Fahrstreifen rollen. Den ausfahrenden Autos zur A66 Richtung Frankfurt steht weiterhin eine separate Spur zur Verfügung. Die Verengung der B43a auf nur einen Fahrstreifen erfolgt somit erst unmittelbar anm der Einmündung in die A66. Das soll, so hoffen die Experten, für einen besseren Verkehrsfluss sorgen. Die Beschilderung vor dem Hanauer Kreuz will man an die neue Spurführung anpassen.

Wo Autofahrer am längsten im Stau stehen

  • Bei der Zusammenführung der A45 und der A66 im Hanauer Kreuz wird der sogenannte Verflechtungsbereich erweitert und verlängert. Künftig stehen bis auf Höhe der Überführung der L3268 bei Rodenbach fünf Fahrstreifen zur Verfügung.

Sofern die Arbeiten planmäßig verlaufen, so heißt es von Hessen Mobil, sollen die Anfang Juni beginnenden Maßnahmen bis 17. Juni abgeschlossen sein.

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